09. Die Entdeckung von Penicillin

Shownotes

In dieser Folge:

  • Die Entdeckung von Penicillin durch Alexander Fleming
  • Erste Experimente und wissenschaftliche Reaktionen
  • Massenproduktion und Einsatz während des Zweiten Weltkriegs
  • Auswirkungen auf Medizin, Gesundheit und Gesellschaft

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Hier gibt es Hintergrundinfos zu den Folgen – und Platz für Fragen und Diskussionen.

Quellen:

  • Biografien über Alexander Fleming
  • Wissenschaftliche Artikel über Penicillin
  • Historische Dokumentationen
  • Studysmarter
  • Geo.de
  • Wissenschaft.de

Transkript anzeigen

00:00:02: Wissenshelden, der Podcast, der euch spannendes Wissen einfach und verständlich näher bringt.

00:00:07: Sortfältig recherchiert und alle zwei Wochen eine neue Folge zum Mitdenken.

00:00:13: Und damit hallo und herzlich willkommen zurück bei Wissenshelden, eure Podcast für spannende Geschichten und echtes Wissen, das euch weiterbringt.

00:00:21: Wie immer sprechen wir alle vierzehn Tage über einen Thema aus der Welt und der Geschichte.

00:00:25: Heute geht es bei uns um die Entdeckung des Penicillin.

00:00:28: Und viele von euch haben das sicherlich schon mal eingenommen, aber ich gehe jede Wette ein, dass sich die wenigsten von euch in dem Moment Gedanken darüber gemacht haben, wo das eigentlich herkommt oder was das überhaupt ist.

00:00:39: Aber das macht nichts, dafür habt ihr ja mich.

00:00:42: Deswegen starten wir auch gleich mit unserer Folge.

00:00:45: Stell dir vor, du schnitzst mit einem Taschenmesser einen Stock zurecht.

00:00:49: Oder du schneidest dir ein Stück Brot ab und zack, du rutscht ab.

00:00:53: Du hast eine kleine aber ziemlich tiefe Schnittwunder am Finger und erst denkst zu dir ach das wird schon.

00:00:59: Ein paar Tage später ist die Stelle aber rot, heiß und dick geschwollen und sie pocht bei jeder Bewegung und die Stelle hat sich entzündet und halt einfach nicht von allein.

00:01:08: Daraufhin gehst du zum Arzt.

00:01:10: Heute würdest du sehr wahrscheinlich an Antibiotikum bekommen, zum Beispiel Penicillin und nach ein paar Tagen ist dir in Zinnung zurückgegangen, die Schmerzen lassen nach und du kannst wieder ganz normal alles machen.

00:01:20: Und jetzt stell dir mal genau die gleiche Wunde vor, aber vor hundertzwanzig Jahren.

00:01:24: Da gab es noch keine Antibiotika wie Penicillin.

00:01:27: Und wenn sich eine Wunde entzündet hat und Bakterien in die Blutbahngeraten sind, dann konnte daraus eine lebensgefährliche Blutvergiftung werden.

00:01:34: Man bekam Fieber, Schüttelfrost, Organe, die Versagen und die Ärzte hatten kaum Möglichkeiten, das aufzuhalten.

00:01:41: Viele Menschen sind damals an Infektion gestorben, die wir heute meist total gut behandeln können.

00:01:46: Und in dieser Welt ohne wirksame Medikamente landet ein schottischer Arzt in einem ziemlich chaotischen Londoner Labor einen Volltreffer, Alexander Flemming.

00:01:56: Durch eine Mischung aus Zufall und Aufmerksamkeit entdeckt er etwas, das die Medizin komplett verändern wird.

00:02:02: Und bevor wir jetzt komplett einsteigen, möchte ich einmal kurz auf das eben von mir genutzte Wort Antibiotikum eingehen.

00:02:09: Da möchte ich euch kurz erklären, wie sich das Wort zusammensetzt.

00:02:13: Das besteht nämlich aus zwei griechischen Bestandteilen, zum einen aus Anti und zum anderen aus Biotikos.

00:02:19: Antibedeutet gegen und Biotikos heißt das Leben betreffend oder zum Leben gehörig.

00:02:26: Wörtlich bedeutet dieser Begriff also gegen das Leben.

00:02:29: Gemeint ist dabei aber das Leben von Mikroorganismen wie Bakterien, also gegen Bakterien, was in dem Sinne wortwörtlich ausdrückt, wofür diese Medikamente da sind, denn sie sind da, um Bakterien zu bekämpfen.

00:02:40: Und jetzt springen wir ins Jahr.

00:02:45: Dort arbeitet der schottische Arzt und Bakteriologe Alexander Flemming im St.

00:02:49: Mary's Hospital in London an der Erforschung gefährlicher Bakterien, den Staphylococken.

00:02:55: Die Staphylococken konnten eitrige Entzündungen und schwere Infektionen auslösen und auf seinem Labor-Tisch stapeln sich Petrischalen mit Bakterienkulturen.

00:03:04: Und vor seinem Urlaub lässt er einige davon einfach liegen.

00:03:07: In meinen Recherchen habe ich unterschiedliche Quellen finden können.

00:03:10: Die einen sagen, er hat sie einfach liegen lassen, weil er eher der unordentliche Typ war und die lagen da und es war ihm egal.

00:03:15: Und die anderen sagen, dass er sie vergessen hat.

00:03:18: So oder so, sie bleiben drei bis vier Wochen in seinem Labor, liegen bis er aus seinem Urlaub zurück kommt.

00:03:24: Und dann bemerkt er etwas Merkwürdiges.

00:03:26: Auf einer dieser Schalen wächst ein Schimmelpilz.

00:03:29: Die Petrischale war also mit diesem Schimmelpilz kontaminiert worden und rund um diesen Pilz sind die Bakterien wie weggeätzt.

00:03:37: Und die meisten Forscher hätten diese Schale wahrscheinlich einfach weggeworfen.

00:03:40: Flemming aber wird neugierig und schaut sich diese Schale etwas genauer an.

00:03:44: Er schließt nämlich sofort, dass dieser Schimmelpilz eine Substanz abgeben musste, die Bakterien abtötete.

00:03:50: Jetzt muss man sagen, dass er natürlich ein gezieltes Auge für sowas hatte, weil er eben mit Bakterien arbeitete.

00:03:55: Er untersucht diesen Pils etwas genauer und identifiziert ihn als einen Schimmel aus der Gattung Penicillium und nennt diese bakterienhemmende Substanz Penicillin.

00:04:05: Er teste die Wirkung erst einmal in Laborexperimenten auf verschiedenen Bakterien und führt auch erste Tierversuche durch.

00:04:11: Er möchte die Wirksamkeit und die Selektivität prüfen.

00:04:15: Und Selektivität bedeutet in diesem Zusammenhang, dass er testen möchte, welche Bakterien durch das Penicillin abgetötet werden oder ob es auch andere Mikroorganismen oder Körperzellen gibt, die dadurch geschädigt werden würden.

00:04:26: Und er stellt fest, dass Penicillin vor allem stark gegen Erreger, wie diese Staphylococken oder Streptococken wirkt.

00:04:32: Und andere Bakterien bleiben wiederum resistent gegen das Penicillin.

00:04:36: Das ist auch nicht unüblich, denn nicht jedes Antibiotikum hilft gegen alle Bakterien.

00:05:00: Und jetzt springen wir zehn Jahre weiter.

00:05:06: Zum Beginn des Zweiten Weltkriegs.

00:05:07: Und plötzlich wird die Suche nach wirksamen Mitteln gegen bakterielle Infektionen extrem wichtig.

00:05:13: Denn die Haupttodesursache bei Soldaten sind Wund-Infektionen und die daraus resultierende Sepsis, also die Blutvergiftung.

00:05:19: Man sucht also dringend nach einem Antibiotikum, wobei dieser Begriff sich damals noch gar nicht etabliert hat.

00:05:24: Ich nutze den Armer, weil das ist der Begriff, den wir heute dafür kennen.

00:05:27: In einer Klinik in Oxford in England beschäftigt sich nun ein Team um den Pathologen Howard Flory und den Biochemiker Ernst Boris Chain erneut mit flimmingsalter Arbeit.

00:05:37: Sie wollen jetzt herausfinden, ob man Penicillin so reinigen und stabilisieren kann, um es in größeren Mengen herzustellen.

00:05:44: Und nach vielen Experimenten gelingt es ihnen tatsächlich, Penicillin zu isolieren und an Tieren zu testen.

00:05:50: Man testet damals erst einmal an Mäusen mit spektakulären Erfolgen.

00:05:55: Bei den Tests, das ist ungefähr ein Jahr später, nachdem die Forschungsarbeiten wieder aufgenommen werden, werden acht Mäuse mit einer tödlichen Dosis Streptokokken infiziert.

00:06:03: Und vier von den Mäusen erhalten intramuskulär, also in den Muskeln injiziert, Penicillin.

00:06:09: Und vier andere Mäuse bleiben unbehandelt.

00:06:11: Und vier der Mäuse sterben und vier überleben.

00:06:14: Und ihr habt jetzt schon richtig vermutet, die vier Mäuse, denen Penicillin injiziert wurden, haben überlebt.

00:06:20: Und jetzt kommt die Forschung ein bisschen mehr in Fahrt.

00:06:22: Ein weiteres Jahr später behandelt das Team dann auch schon einen Menschen.

00:06:26: Es handelt sich dabei um einen schwerkranken Patienten im Redcliff Infirmary mit einer Blutvergiftung.

00:06:31: Das Redcliff Infirmary war das erste große Krankenhaus in Oxford und diente Flory und Jane als Klinik für die ersten Penicillin-Tests.

00:06:40: Und die Symptome dieses Patienten bessern sich zunächst deutlich, aber das Penicillin reicht nicht in der vorhandenen Menge aus, weil die Vorritte noch zu klein sind.

00:06:48: Der Patient stirbt letztendlich zehn Tage, nachdem ihm Penicillin verabreicht wurde.

00:06:54: Aber spätestens jetzt ist klar, dass der Stoff wirklich funktioniert.

00:06:57: Und Flory und Shane intensivieren jetzt ihre Bemühungen trotz knapper Mitteln, die ihnen damals zur Verfügung stehen.

00:07:04: Die beiden sind auch nicht alleine, sie haben ein ganzes Team, was sie dabei unterstützt, unter anderem Norman Heatley, ein Biochemiker, der später maßgeblich dazu beiträgt, dass die Herstellung von Penicillin vorangetrieben wird.

00:07:15: Kurz nachdem der erste Patient behandelt wird, kommen zwei Geschwisterkinder mit einer tödlichen Staphylococco-Infektion ins Red Cliff Infirmary.

00:07:24: Das ist auch eine Blutvergiftung und die haben sie aufgrund einer eitrigen Infektion bekommen.

00:07:28: Die Ärzte verabreichen ihnen intravenös und intramuskulär Penicillin und beide Kinder erholen sich vollständig innerhalb weniger Tage.

00:07:36: Ein voller Erfolg, der die Wirksamkeit beweist und nun zu weiteren Tests motiviert.

00:07:42: Denn es gibt immer noch keine industrielle Produktion und das Ganze ist erstmal noch eine schöne Idee.

00:07:49: Flory und Shane holen sich jetzt deshalb gemeinsam mit Heatli die Unterstützung der US-Regierung und großer Pharmafirmen, um Penicillin im großen Stil herzustellen.

00:07:58: Und jetzt sprechen wir über Penicillin im Zweiten Weltkrieg.

00:08:02: Denn mit den Schlachten des Zweiten Weltkriegs werden Millionen Soldaten verletzt.

00:08:06: Nicht nur Kugeln und Granatspilter sind gefährlich, sondern auch die Infektionen in den Wunden.

00:08:11: Ich hatte vorhin ja schon mal kurz erwähnt, früher starben viele Soldaten nicht an der Verletzung selbst, sondern an der danach folgenden Entzündung.

00:08:18: Und rechtzeitig vor der Landung der Alliierten in der Normandie in den USA, dann endlich der Durchbruch.

00:08:26: Es stehen jetzt endlich große Mengen Penicillin zur Verfügung.

00:08:29: Verwundete Soldaten können jetzt behandelt werden und die Todesfälle durch bakterielle Infektionen gehen immens zurück.

00:08:35: Penicillin wird im Krieg so wichtig, dass er als Kriegsentscheiden des Medikamentes gilt und zunächst vor allem Soldaten vorbehalten bleibt.

00:08:43: Auch in Deutschland erkennt das NS-Regime die Bedeutung des Wirkstoffs allerdings viel zu spät.

00:08:48: Die heimische Industrie experimentiert, kann aber erst gegen Kriegsende kleinere Mengen herstellen.

00:08:54: Die richtige Massenproduktion in Deutschland beginnt erst nach... Und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im selben Jahr, und im.

00:09:17: Und jetzt wird Penicillin vom Wundermittel zum Alltagsmedikament.

00:09:21: Nach dem Krieg verbreitet sich Penicillin rasant in der zivilen Medizin.

00:09:25: Infektionen, die früher fast immer tödlich waren, z.B.

00:09:28: schwere Lungenentzündungen oder Hirnhautentzündungen, Blutvergiftungen können jetzt geheilt werden.

00:09:33: Auch bei Geburtskomplikationen, eitrigen Wunden oder Kinderkrankheiten wie Scharlach und der Mandelentzündung sinkt die Sterblichkeit deutlich.

00:09:42: Penicillin steht am Anfang eines ganzen Zeitalters.

00:09:45: In den folgenden Jahren werden viele weitere Antibiotika entwickelt.

00:09:49: Ärzte sprechen rückblickend vom goldenen Zeitalter der Medizin, weil sie zum ersten Mal gezielt gegen Bakterien vorgehen können.

00:09:56: Die Werbung aus den Fünfzigerjahren feiert Penicillin als Wunderwaffe, ein Medikament, das scheinbar alles kann.

00:10:02: Und ich will hier ganz kurz einlinken.

00:10:04: Die von euch, die den Podcast regelmäßig hören, erinnern sich vielleicht noch an die Folge drei der Kontaganskandal.

00:10:09: Da habe ich ja noch erwähnt, wie wichtig es ist, Medikamente mit Vorsicht zu behandeln, weil da ja leider einiges schiefgegangen ist.

00:10:16: Aber bei Penicillin ist es tatsächlich anders.

00:10:18: Und jetzt kommen wir noch zu einem Punkt, denn der Alexander Flemming hat sehr, sehr früh gewarnt, dass es auch ein Problem mit Resistenzen geben könnte.

00:10:28: Schon kurz nach der Entdeckung ahnt er, dass Penicillin nicht unverwundbar ist.

00:10:33: Er warnt damals davor, zu niedrige Dosen zu geben oder Antibiotika zu früh abzusetzen, weil dann die stärksten Bakterien überleben und trainiert werden, widerstandsfähiger zu werden.

00:10:42: Ihr kennt es vielleicht, wenn ihr selbst mal ein Antibiotikum bekommen habt.

00:10:46: Es geht einem danach ja immer ziemlich schnell wieder gut, aber man muss das Antibiotikum immer über den Zeitraum weiternehmen, der vom Arzt vorgeschrieben wird.

00:10:54: Und das ist damit sich die Bakterien nicht erneut und später stärker ausbreiten können.

00:10:59: Aber trotzdem läuft nicht alles rund.

00:11:01: Antibiotika werden über Jahrzehnte sehr großzügig verschrieben, manchmal auch bei Erkältungen oder Viruserkrankungen, bei denen sie gar nicht helfen.

00:11:09: In der Tierzucht werden sie zusätzlich auch lange zur Wachstumsförderung eingesetzt und das Ergebnis daraus ist, dass immer mehr Bakterienresistenzen entwickeln und sie werden unempfindlich gegen verschiedene Wirkstoffe.

00:11:20: Fachleute der Weltgesundheitsorganisation WHO warnen heute davor, dass wenn diese Entwicklung weitergeht, könnte ein postantibiotisches Zeitalter kommen, in dem Menschen wieder an einfachen Infektionen sterben, weil die Medikamente eben nicht mehr wirken.

00:11:34: Besonders problematisch sind dabei multiresistente Keime, die gegen mehrere Antibiotika gleichzeitig resistent sind, zum Beispiel bestimmte Staphylocockenstämme.

00:11:43: Was bedeutet das also für uns heute?

00:11:46: Penicillin hat Millionen Leben gerettet und die moderne Medizin überhaupt erst möglich gemacht.

00:11:50: Darüber lässt sich gar nicht streiten.

00:11:52: Von Routine-Operationen bis zur Behandlung von Krebs, bei der das Immunsystem geschwächt ist, ohne Antibiotika wären viele Eingriffe viel gefährlicher oder kaum machbar.

00:12:01: Aber genau deshalb sind diese Medikamente etwas Besonderes und kein Bonbon für alles.

00:12:06: Ein ganz wichtiger Punkt ist, dass Antibiotika nur gegen Bakterien helfen und nicht gegen Viren wie zum Beispiel bei den meisten Erkältungen.

00:12:13: Sie sollten grundsätzlich nur nach ärztlicher Verschreibung genommen werden und dann genau in der verordneten Dosis und Dauer, auch wenn man sich vorher besser fühlt.

00:12:21: Reste gehören grundsätzlich, fachgerecht entsorgt und wenn alle verantwortungsvoll mit Antibiotika umgehen, dann bleibt diese Entdeckung auch in Zukunft eine starke Waffe gegen Infektionen.

00:12:30: Wenn man heute auf die Geschichte des Penicillins zurückschaut, dann wirkt die Entwicklung schon unglaublich.

00:12:36: Ich kann es nur noch mal wiederholen, vor der Zeit der Antibiotika gehörten Lungenentzündungen und Blutvergiftungen zu den häufigsten Todesursachen weltweit.

00:12:43: Selbst in den richtig gut ausgestatteten Krankenhäusern starben viele Patienten, vor allen Dingen Kinder und junge Erwachsene.

00:12:50: In manchen Statistiken lag die Sterblichkeit bei schweren Bakterialeninfektionen bei zwanzig, dreißig Prozent oder sogar noch höher.

00:12:57: Mit Penicillin und den späteren Antibiotika änderte sich dieses Bild enorm.

00:13:02: Viele dieser Krankheiten wurden von fast immer tödlich, Zumeist gut behandelbar.

00:13:08: Natürlich war Penicillin nicht das einzige Medikament, das die Welt verändert hat.

00:13:12: Aber die Entdeckung des Penicillins zeigt uns, dass große wissenschaftliche Durchbrüche nicht immer aus perfekten Plänen entstehen.

00:13:18: Wie wir in unserer Folge ja gelernt haben, entsteht sowas auch mal aus Neugier oder Zufall.

00:13:22: Alexander Flemming hat eine Bedeutung erkannt, wo andere vielleicht nur einen Fehler gesehen hätten.

00:13:27: Und genau darin liegt vielleicht die wichtigste Lektion unserer heutigen Folge.

00:13:31: Vielleicht steckt auch in unserem Alltag viel mehr Entdeckungspotenzial als wir denken, also bleibt immer neugierig und nicht vergessen, wissen es eure Superkraft.

00:13:40: So ihr Lieben, damit sind wir auch schon am Ende unserer Folge angekommen.

00:13:43: Ich hoffe, ich konnte euch wieder interessantes Wissen einflößen.

00:13:46: Und wenn euch die Folge gefallen hat, dann besucht uns auch gerne mal auf unserem Instagram-Account.

00:13:50: Da bekommt ihr im Vorfeld immer Informationen darüber, welche Folge bald kommt.

00:13:54: Und wenn ihr mal Fragen zu einer Folge habt, könnt ihr uns da auch einen Kommentar hinterlassen.

00:13:58: Wir freuen uns auf euch in zwei Wochen.

00:13:59: Da gibt es ein sehr spannendes Thema.

00:14:01: Und zwar geht es unten den Reaktorunfall auf Three Mile Island.

00:14:06: Bis dahin.

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