27. Die Entwicklung des Internets
Shownotes
Erinnerst du dich noch an das schrille Kreischen eines Modems, wenn man sich ins Internet eingewählt hat? Heute streamen wir Musik, scrollen durch soziale Netzwerke und sind mit dem Smartphone fast überall online. Doch wie ist das Internet eigentlich entstanden und wie hat es sich zu dem entwickelt, was es heute ist?
In dieser Folge reisen wir von den ersten Computernetzwerken über die Anfänge des World Wide Web bis hin zum Smartphone und dem Satelliteninternet von Starlink. Wir schauen uns an, wie das Internet funktioniert, warum es unseren Alltag so stark verändert hat und welche Technik eigentlich dahintersteckt.
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00:00:01: Wissenshelden – der Podcast, der spannendes Wissen einfach und verständlich erklärt.
00:00:07: Sorgfaltig recherchiert und in jeder Folge ein neues Thema zu mitdenken!
00:00:12: Hallo meine Lieben und willkommen zurück bei Wissenshelden, eurem Podcast für spannende Themen aus dem Weltgeschehen.
00:00:18: Heute habe ich euch ein sehr interessantes Thema mitgebracht.
00:00:21: Ich möchte nämlich heute mit euch über die Erfindung und die Entwicklung des Internets sprechen Weil das Internet das ist ja für uns allgegenwärtig.
00:00:28: wir haben es quasi zu Hause Wir haben das immer unterwegs mit in unserem Handy dabei.
00:00:33: Es gibt ja eigentlich so gut wie gar kein Handyvertrag mehr der dir nicht gleiches internet mit anbietet Und es ist im Alltag auch gar nicht mehr wegzudenken.
00:00:40: Das war aber nicht immer so und deswegen habe ich mir gedacht, wir sprechen mal darüber wie das Ganze angefangen hat.
00:00:46: Los geht's!
00:00:47: Es ist spät am Abend der Computer steht auf einem Schreibtisch im Kinderzimmer oder im Arbeitszimmer vielleicht auch im Wohnzimmer tatsächlich üblicherweise in einem Gemeinschaftsraum.
00:00:57: ein Klick auf das Verbindungssymbol und dann beginnt es Ein Wellton kurze Pieptöne digitales Kreischen und Rauschen.
00:01:04: Das Modem baut die Verbindung auf und während es knackt und fiebt, wartet man darauf das es endlich funktioniert.
00:01:11: Das hat sich übrigens so angehört.
00:01:29: Wenn die Verbindung dann steht ist das Telefon besetzt Ein Anruf kann möglicherweise nicht durchkommen Und eine Webseite besteht vielleicht nur aus ein bisschen Text und ein paar Bildern Und bis das erste Bild vollständig geladen ist können mehrere Sekunden oder sogar Minuten vergehen.
00:01:44: Heute ist es kaum vorstellbar.
00:01:45: Wir nehmen unser Smartphone in die Hand und wir sind online bevor wir überhaupt darüber nachdenken.
00:01:50: Nachrichten werden in Sekunden verschickt, Videos starten fast sofort und eine Karte zeigt uns wo wir gerade sind.
00:01:56: Wie wurde also aus diesem langsamen und komplizierten Internet eine Verbindung die unseren Alltag heute fast überall begleitet?
00:02:03: Wir sprechen heute über die Entwicklung vieler Ideen technischer Entscheidungen und gesellschaftlicher Veränderungen.
00:02:10: Starten wir mal mit der ersten Idee dahinter!
00:02:13: Man wollte das Computer miteinander sprechen können.
00:02:16: In den fünftiger und sechziger Jahren werden Computer immer leistungsfähig haben.
00:02:20: Die stehen allerdings noch nicht auf jedem Schreibtisch, sondern das sind ganz große teure und häufig in eigenen Räumen untergebrachte Geräte.
00:02:28: Universitäten Forschungseinrichtungen und Behörden nutzen sie damals für komplexe Berechnungen und die Verarbeitung von großen Datenmengen.
00:02:35: Aber diese Computer arbeiten meistens ganz isoliert voneinander.
00:02:39: Wenn ein Wissenschaftler zum Beispiel Daten von einer anderen Forschungseinrichtung braucht oder er sich einfach damit austauschen möchte, dann kann er nicht einfach auf einen gemeinsamen Server zugreifen.
00:02:50: Informationen müssen beispielsweise über Magnetbänder oder Papierausdrücke oder andere Übertragungswege weitergegeben werden.
00:02:57: Das Problem besteht also darin dass Computer nicht miteinander kommunizieren können und gleichzeitig verändert der kalte Krieg damals die Forschungspolitik der Vereinigten Staaten Nach dem Start des sowjetischen Satelliten Sputnik im Jahr verwendet, wächst in den USA die Sorge technologisch ins Hintertreffen zu geraten.
00:03:17: Wir hatten ja in anderen Podcasts folgen schon immer mal wieder dieses Thema Kalter Krieg oder das Konkurrenzverhalten der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion im Allgemeinen.
00:03:26: Hört doch da gerne mal rein!
00:03:28: Da könnt ihr euch vielleicht mal die Folge über Apollo-III z.B.
00:03:30: anhören, da geht es konkret um diesen Wettlauf welcher dieser beiden Großmächter es schafft zuerst auf dem Mond zu landen.
00:03:38: und zu Sputnik möchte ich noch kurz was sagen.
00:03:41: das ist der allererste künstliche Satellit der ins All geschickt wird und damals war das eben die Sowjetunion die das geschafft hat.
00:03:48: Das ist mitten im kalten Krieg und ein großer technischer Erfolg.
00:03:52: Und das sorgt dafür, dass es in den USA quasi Alarmstimmung ausbricht.
00:03:56: Diese Satellit hat jetzt überhaupt nichts mit dem Internet zu tun.
00:03:59: aber damit will ich einfach nochmal verdeutlichen dieses Konkurrenzverhalten zwischen diesen zwei Großmechten.
00:04:04: Die USA gründen deshalb damals die Advanced Research Projects Agency – die wissenschaftliche Projekte mit strategischer Bedeutung fördert.
00:04:14: Eine der zentralen Fragen lautet damals, wie können unterschiedliche Computer miteinander verbunden werden damit Forschungseinrichtungen Datenaustauschen können?
00:04:23: Eine wichtige Grundlage dafür ist die Paketvermittlung.
00:04:28: Stell dir vor, du möchtest ein umfangreiches Dokument verschicken statt die gesamte Information als einen einzigen großen Block zu übertragen wird sie in viele kleinere Datenpakete zerlegt und jedes Paket enthält einen Teil der Information und Angaben zu seinem Ziel.
00:04:44: Am Ende können die Teile dann wieder zusammengesetzt werden, die Pakete müssen dabei nicht alle denselben Weg nehmen.
00:04:49: das macht die Übertragung flexibler denn wenn eine Verbindung ausfällt können Daten unter geeigneten Bedingungen über andere Wege weiter geleitet werden Und aus solchen Ideen entsteht ein Netzwerk dass später als A-Panit bekannt wird.
00:05:02: Das mit dieser Paketvermittlung das will ich nochmal so ein bisschen genauer erklären.
00:05:05: Stell dir zum Beispiel vor, dass du ein Foto verschickst.
00:05:09: Wenn du einen Foto über das Internet verschickts, werden die Daten in kleinere Einheiten aufgeteilt.
00:05:14: Die nennt man dann diese kleinen Datenpakete und jedes Paket enthält einen Teil der Daten sowie Informationen, die für die Weiterleitung benötigt wird.
00:05:22: Die Pakete reisen durchs Netz an ihre Zieladresse und je nach Netzwerksituation können Pakete unterschiedliche Wege nehmen.
00:05:30: Das Netzwerk muss also nicht für jede Nachricht eine einzige feste Strecke reservieren.
00:05:34: Und am Ziel werden die Daten wieder zusammengesetzt, das hat auch ein Grund warum das so ist.
00:05:39: wenn alle Daten immer über genau eine festgelegte Verbindung laufen würden und diese dann mal ausfällt dann wäre die Übertragung komplett unterbrochen und das ist die Idee die dahinter steckt hinter dieser Paketvermittlung.
00:05:50: In den letzten Jahren werden die ersten vier Rechner-Standorte des ARPANET miteinander verbunden.
00:05:58: Das war damals die University of California in Los Angeles, das Stanford Research Institute, die University Of California in Santa Barbara und der University of Utah.
00:06:09: Damit können diese vier Computer an verschiedenen Standorten erstmals über dieses Forschungsnetzwerk Daten austauschen – alles funktioniert nicht gleich reibungslos wie es immer so ist!
00:06:19: Einer der ersten Übertragungsversuche wird sogar zu einer berühmten Panne der Technikgeschichte.
00:06:24: Ein Computer an der University of California in Los Angeles soll das Wort lock-in an einen computerarmen Stanford Research Institute senden und die ersten beiden Buchstaben kommen an, also L und O, dann stürzt das System ab.
00:06:38: Die erste Nachricht lautet also nicht lock-in, sondern low.
00:06:41: Das klingt unscheinbar aber das zeigt wie eine neue technische Möglichkeit Schritt für Schritt entsteht.
00:06:46: Das Netzwerk funktioniert noch nicht perfekt Aber die grundlegende Idee hat sich erst mal bewährt.
00:06:51: In den folgenden Jahren wächst dieses APA-Net und die beteiligten Forschungseinrichtungen, die entwickeln jetzt neue Anwendungen.
00:06:58: Eine davon ist die elektronische Post, die den Austausch von Nachrichten über ein Computernetz weg ermöglicht Und damit auch die Kommunikation zwischen Menschen verändert.
00:07:06: Trotzdem ist das APA-Net noch nicht das Internet, wie wir es heute kennen.
00:07:10: Es ist zunächst ein einzelnes Netzwerk.
00:07:13: Die neue Herausforderung besteht darin verschiedene Netzwerke miteinander kommunizieren zu lassen obwohl sie unterschiedliche Geräte oder Übertragungswege und technische Regeln verwenden.
00:07:23: In den siebziger Jahren entwickeln Forscher dann gemeinsame Regeln, die es unterschiedlichen Computernetzwerken erstmals ermöglichen miteinander zu kommunizieren.
00:07:31: Diese Regeln heißen TCPIP und bilden eine wichtige Grundlage des Internets.
00:07:37: Sie sorgen dafür dass Daten ihren Weg durch verschiedene Netzwerke finden und am Ziel wieder richtig zusammengesetzt werden können.
00:07:44: Im Januar, in den letzten Jahren stellt das A-Panet auf diese Regeln um.
00:07:48: Das gilt als wichtiger Wendepunkt, denn nun können unterschiedliche Netzwerke miteinander verbunden werden und so entsteht nach und nach das Internet.
00:07:56: Dabei ist das Internet nicht dasselbe wie das World Wide Web.
00:08:00: Das Internet ist die Grundlage über die Daten übertragen werden und das Web ermöglicht es uns, Webseiten aufzurufen und über Links von einer Seite zu anderen zu gelangen.
00:08:10: In den letzten Jahren arbeitet der britische Wissenschaftler Tim Berners-Lee am Zölln.
00:08:15: Das ist ein großes Forschungszentrum in der Nähe von Genf und dort arbeiten Forscher aus vielen Ländern, die Informationen miteinander teilen müssen.
00:08:23: Und das Problem dabei ist?
00:08:24: Die Informationen liegen auf unterschiedlichen Computern und sind oft nicht leicht zu finden oder miteinander verbinden.
00:08:30: Berners Lee hat dafür eine Idee.
00:08:32: Was wäre wenn man Dokumente miteinander verknüpfen könnte so dass man mit einem Klick von einer Information zunächst gelangt?
00:08:40: Genau daraus entwickelt sich das World Wide Web.
00:08:42: Dafür braucht es damals ein paar wichtige Dinge und zwar einmal die Möglichkeit, Webseiten zu erstellen, Adressen über die man sie findet und eine Technik mit der die Seiten übertragen werden.
00:08:52: Burners-Lee entwickelt diese Grundlagen und baut auch den ersten Webbrowser und den ersten Webserver.
00:08:58: Ende der neunziger Jahre geht die erste Website online.
00:09:01: Sie erklärt was World Wide web überhaupt ist und wie's funktioniert Und in den letzten Jahren wird die Web-Technologie dann freizugänglich.
00:09:10: Im selben Jahr macht ein Browser namens Mosaik das Web für viel mehr Menschen interessant.
00:09:16: Webseiten lassen sich jetzt einfacher ansehen und bedienen, und das Internet wird dadurch nach und nach zu einem Ort, an dem nicht nur Forschende sondern auch Unternehmen und ganz normale Menschen Informationen finden und eigene Inhalte veröffentlichen können.
00:09:29: Aber wie kommt das Internet eigentlich vom Computer in den Forschungslaboren zu den Menschen nach Hause?
00:09:35: In den neunziger Jahren war es mit einem Computer, einem Modem oder einer ganz normalen Telefonleitung.
00:09:42: Wer in den neunsiger Jahre zu Hause also Internet möchte muss die Verbindung meistens erst aktiv herstellen.
00:09:48: Man schaltet also den Computer ein man startet eine Verbindungssoftware und klickt wirklich auch verbinden Und dann wählt das Modem eine Telefonnummer um über die Telefone Leitung eine Verbindung zum Internet aufzubauen.
00:10:00: Das Modem, das wandelt dann digitale Daten in Signale um die über die Telefonleitung übertragen werden können.
00:10:07: Wer in den neunziger Jahren also zu Hause ins Internet möchte der muss erstmal eine Verbindung herstellen.
00:10:13: Man schaltet also den Computer ein man startet das passende Programm und klickt auf verbinden Und dann wählt das modem über die telefonleitung Eine nummer um den computer mit dem internet anbieter zu verbinden und Dann kommt dieses gräusch was ich euch ja im intro schon mal eingespielt hatte.
00:10:29: Das Modem stellt damit die Verbindung her und sorgt dafür, dass die Daten über die Telefonleitung hin- und hergeschickt werden können.
00:10:35: Sobald dieses Geräusch verstummt kann es losgehen!
00:10:38: Man kann Webseiten besuchen, E-Mails lesen oder in Chatrooms mit anderen schreiben – aber man braucht dafür einiges an Geduld.
00:10:45: Webseite laden sehr langsam, Bilder bauen sich Stück für Stück auf und größere Dateien, die können gefühlt ewig brauchen.
00:10:52: Und solange man online ist, ist bei vielen Anschüssen auch das Telefon besetzt weil es gab nur diese eine Leitung.
00:10:57: Ins Internet zu gehen ist damals also noch etwas Besonderes.
00:11:00: Man wählt sich ein, man schaut nach was es Neues gibt schreibt ein paar Nachrichten und dann trennt man die Verbindung irgendwann wieder.
00:11:06: Und trotzdem eröffnet das internet ganz neue Möglichkeiten.
00:11:10: Plötzlich kann man Informationen aus aller Welt finden.
00:11:12: Man kann Menschen kennenlernen, die weit entfernt leben und mit anderen kommunizieren ohne dafür Briefe schreiben zu müssen.
00:11:18: Doch je mehr Menschen das Internet nutzen, desto größer wird der Wunsch nach schnelleren Verbindungen – niemand möchte ewig warten bis eine Website geladen ist!
00:11:25: Und hier beginnt der nächste große Schritt….
00:11:28: Das Breitband-Internet.
00:11:30: Breitbannt-Internet bedeutet einfach dass deutlich mehr Daten in kürzester Zeit übertragen werden können als bei alten Verbindlungen über das Modem.
00:11:38: Zu den bekannten Anschlussarten gehören DSL und Kabel, mit der Zeit wird das Internet dadurch deutlich schneller.
00:11:45: Man muss sich jetzt nicht mehr jedes Mal neu einwählen sondern kann dauerhaft online bleiben und außerdem lässt sich das Telefon nebenbei weiter nutzen.
00:11:52: Plötzlich geht vieles, wofür man vorher ewig warten musste.
00:11:56: Dateien lassen sich jetzt schneller herunterladen Musikern über das Internet gehört werden und auch Videos werden immer beliebter.
00:12:03: Das Internet wird damit immer mehr zu einem ganz normalen Teil des Alltags.
00:12:07: Man ist nicht nur für kurze Zeit online sondern nutzt das Netz ganz selbstverständlich nebenbei so wie wir es heute auch kennen.
00:12:13: Und je einfacher das Internet zu nutzen ist desto mehr verändert sich auch was Menschen da machen.
00:12:18: Früher besuchten die meisten vor allem Webseiten, die andere erstellt haben und jetzt können sie selbst aktiv werden.
00:12:24: Sie schreiben Blogs, arbeiten gemeinsam an Wikipedia, sie laden Fotos und Videos auf Plattformen hoch oder tauschen sich in sozialen Netzwerken aus.
00:12:32: Das ist eine Entwicklung bei dem die Nutzer eben nicht mehr nur Inhalte anschauen sondern selbst welche erstellen und mit anderen teilen.
00:12:39: Plötzlich kann jeder seine Gedanken veröffentlichen und damit Menschen auf der ganzen Welt erreichen Und das eröffnet viele neue Möglichkeiten bringt aber auch neue Fragen mit sich.
00:12:48: Wer entscheidet eigentlich, welche Beiträge wir zu sehen bekommen?
00:12:52: Warum verbreiten sich manche Nachrichten besonders schnell und wie viel Einfluss haben die großen Plattformen darauf was wir im Internet sehen und diskutieren.
00:12:59: Während das Internet also immer interaktiver wird verändert sich auch wo wir es nutzen denn irgendwann muss man dafür nicht einmal mehr am Schreibtisch sitzen.
00:13:07: Mit der Verbindung von Smartphones wird das Internet mobil und begleitet uns plötzlich überall hin direkt in unserer Hosentasche.
00:13:13: mit dem smartphone hatte sich damals nämlich noch einmal alles verändert wie wir das internet nutzen.
00:13:18: Plötzlich haben wir alles in einem Gerät.
00:13:20: Telefon, Kamera, Navi, Musikplayer Zeitung und einen kleinen Computer für die Hosentasche.
00:13:27: Über Apps können wir Nachrichten verschicken Videos anschauen Einkaufen gehen sogar Geld überweisen Und unseren kompletten Alltag organisieren.
00:13:35: Das Besondere daran ist, dass unser Smartphone meistens durchgehend mit dem Internet verbunden ist.
00:13:39: Wir müssen also nicht erst eine Verbindung herstellen wie früher mit diesem Modem.
00:13:43: Wir öffnen einfach eine App und schon können wir auf Nachrichten-Videos oder andere Informationen zugreifen.
00:13:48: Und damit wird das Internet endgültig zu einem festen Bestandteil unseres Alltags!
00:13:52: Wir gehen nicht mehr nur online wenn wir was bestimmtes nachschauen wollen – wir nutzen das Internet jetzt beim Einkaufen unterwegs, beim Lernen bei der Arbeit und in unserer Freizeit oft ohne überhaupt drüber nachzudenken.
00:14:04: Dazu kommen jetzt auch noch Streamingdienste, Cloud-Speicher und soziale Medien.
00:14:09: Musik und Filme können wir direkt über das Internet abspielen anstatt sie vorher herunterzuladen so wie früher – und Fotos und Dokumente speichern wir heute in einer Cloud, sodass wir von verschiedenen Geräten darauf zugreifen können.
00:14:20: Eine Cloud ist ein Speicherplatz im Internet.
00:14:23: da kannst du zum Beispiel Fotos, Videos und Dokumentespeichern und von ganz vielen Geräte darauf zuggreifen ohne dass die Datei direkt auf irgendeinem Gerät gespeichert sein muss!
00:14:32: Ihr kennt das Verleichter, hat man so eine externe Festplatte wo man Sachen drauf speichert.
00:14:36: Das wird damit überflüssig!
00:14:37: Und in sozialen Netzwerken entscheiden Algorithmen mit welche Beiträge und Videos uns angezeigt werden.
00:14:43: Dabei versuchen die Plattformen einzuschätzen was uns interessieren könnte.
00:14:47: Auch künstliche Intelligenz gehört inzwischen dazu.
00:14:50: viele KI Anwendungen nutzen die bestehende Internetinfrastruktur um Informationen zu verarbeiten Fragen zu beantworten oder uns bei verschiedenen Aufgaben zu helfen.
00:14:59: All das macht vieles einfacher.
00:15:02: Gleichzeitig verlassen wir uns aber immer stärker auf das Internet und die Dienste, die darüber laufen.
00:15:07: Wenn wichtige Verbindungen oder digitale Systeme ausfallen dann kann das mehr Folgen haben als dass eine Website vielleicht mal nicht lädt.
00:15:15: Vielleicht funktionieren plötzlich auch Kartenzahlung nicht mehr Nachrichten kommen nicht an Oder bestimmte Abläufe in der Versorgung werden gestört.
00:15:21: Und obwohl sich das Internet für uns ganz oft ganz einfach anfühlt steckt dahinter eine riesige technische Infrastruktur.
00:15:28: Dazu gehören riesige Rechenzentren, Glasfaserkabel, Router, Mobilfunknetze und Server die rund um die Uhr Daten übertragen und verarbeiten.
00:15:36: Außerdem haben auch nicht alle Menschen gleich guten Zugang zum Internet.
00:15:40: In vielen Städten gibt es schnelle Glasfaseranschlüsse und gut ausgebaute Mobilfunknetze, in abgelegenen Regionen wiederum kann es dagegen schwierig und teuer sein eine zuverlässige Verbindung aufzubauen.
00:15:51: – da kommt eine weitere Möglichkeit ins Spiel!
00:15:54: Das Internet über Satelliten.
00:15:56: wir sind also noch nicht fertig mit der Entwicklung denn wenn sich Kabel- und Mobilfunktmasten nur schwer erreichen lassen dann kann die Verbindung auch über den Weltraum hergestellt werden.
00:16:05: Wenn wir an Satelliten denken, kommen uns vielleicht zuerst so.
00:16:09: Fernsehen, Navigation oder Wettervorhersagen in den Sinn.
00:16:12: Aber Satelliten können inzwischen auch dabei helfen uns mit dem Internet zu verbinden und eines der bekanntesten Beispiele dafür ist Starlink.
00:16:20: Starlink nutzt viele Satellit die relativ nah um die Erde kreisen.
00:16:25: Zu Hause oder an einem anderen Standort braucht man eine spezielle Empfangsanlage Die eine Verbindung zu diesen Satelliden herstellt Und von dort werden die Daten weitergeleitet bis sie des weltweite Internet erreichen.
00:16:36: So können online Dienste auch an Orten genutzt werden, an denen es keine gute herkömmliche Internetverbindung gibt.
00:16:42: Wichtig dabei ist Starling ist kein eigenes Internet.
00:16:46: Es ist eher eine Möglichkeit um auf das Internet zuzugreifen also auf dasselbe Netzwerk, das wir auch über Glasfaserkabel oder Mobilfunk nutzen.
00:16:54: Also früher lief die Verbindungen oft Zuhause über die Telefonleitung.
00:16:58: später kamen dann schnellere Anschlüsse wie DSL und Glasfaser sowie Mobilfunktnetze hinzu Und mit Satelliten gibt es jetzt einen weiteren Weg online zu gehen.
00:17:07: Auf Schiffen und Flugzeugen zum Beispiel kann satelliteen Internet hilfreich sein, und nach Naturkatastrophen wenn Kabel beschädigt oder Mobilfunkmasten ausgefallen sind dann kannst du dabei helfen wieder eine Verbindung zur Außenwelt herzustellen.
00:17:20: Was mir aber direkt in den Sinn gekommen ist Wer kontrolliert eigentlich diese Technik?
00:17:25: Wenn private Unternehmen einen Teil der Infrastruktur bereitstellen, über die Menschen miteinander kommunizieren und ins Internet gehen, dann spielt es doch eine große Rolle wie zuverlässig dieser Zugang ist.
00:17:36: Wer darüber entscheidet und wie abhängig wir uns von einzelnen Anbietern machen.
00:17:40: Deswegen glaube ich ja das Satelliten-Internet also nicht jede andere Verbindung ersetzen wird aber es kann da helfen woher komische Lösungen an ihre Grenzen stoßen.
00:17:49: Aber darin kann man wirklich sehen wie sich das Internet immer weiterentwickelt Auch heute noch von den ersten Computern über Telefonleitungen und Smartphones bis hin zu diesen Sateliten, die uns jetzt aus dem Weltraum mit dem weltweiten Netzwerk verbinden.
00:18:02: Also wenn wir mal zurückdenken, am Anfang stand noch dieses quietschende Geräusch mit diesem Modem bei dem man nicht parallel telefonieren konnte, wenn man im Internet war und heute hören wie diesen Verbindungsopfer gar nicht mehr und wir sind ja teilweise sogar durchgehend im Internet.
00:18:16: Das Smartphone ist immer online, der Fernseher Stream Videos das Auto empfängt Verkehrsdaten und eine Nachricht erreicht uns innerhalb von Sekunden.
00:18:24: Das Internet wurde für uns also nicht nur schneller sondern auch mobiler und selbstverständlicher.
00:18:30: Kann sein dass der internet Zugang in Zukunft noch flexibler wird wer weiß Aber zumindest habe ich euch jetzt mal abgeholt.
00:18:36: Ich hoffe ich konnte euch damit ein bisschen aufschlauen wo wir also hergekommen sind mit dem internet.
00:18:41: Ich kann mich tatsächlich noch an dieses Geräusche erinnern denn ich bin damals noch so ins internet gegangen.
00:18:45: Da ist mir die heutige Nutzung mit dem Smartphone tatsächlich lieber.
00:18:49: Und damit sind wir am Ende unserer Folge angekommen!
00:18:52: Schön, dass ihr heute wieder zugehört habt – Wir hören uns nächste Woche wieder mit einem neuen spannenden Thema.
00:18:58: Bis dahin.
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