22. Die Panama Papers - das größte Datenleck der Geschichte
Shownotes
Im April 2016 erschüttern die Panama Papers die Welt. Mehr als 11,5 Millionen vertrauliche Dokumente legen offen, wie Politiker, Unternehmer, Prominente und Kriminelle Briefkastenfirmen in Steueroasen nutzten. Doch hinter den Schlagzeilen steckt eine noch außergewöhnlichere Geschichte: die eines anonymen Whistleblowers, einer internationalen Recherche von über 370 Journalistinnen und Journalisten und der größten investigativen Zusammenarbeit der Geschichte. In dieser Folge rekonstruieren wir, wie aus einer einzigen verschlüsselten Nachricht eine Enthüllung wurde, die Regierungen ins Wanken brachte und das globale Finanzsystem nachhaltig veränderte.
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00:00:01: Wissenshelden.
00:00:02: Der Podcast, der spannendes Wissen einfach und verständlich erklärt.
00:00:06: Sorgfaltig recherchiert um in jeder Folge ein neues Thema zu mitdenken!
00:00:10: Und damit Hallo meine Lieben willkommen zurück bei Wissenzhelden, eurem Podcast für spannende Themen aus dem Weltgeschehen und echtes Wissen das euch weiterbringt.
00:00:21: Ich freue mich sehr dass ihr heute wieder dabei seid.
00:00:23: ich habe auch wieder eine sehr interessante Story für euch mitgebracht.
00:00:25: wir werden nämlich heute über die größte Recherche der Journalismus Geschichte sprechen und zwar die Panama Papers.
00:00:33: Im Jahr, im Jahr ist das Jahr hier eine ungewöhnliche Nachricht.
00:00:40: Sie stammt von einer unbekannten Person, die sich nur mit einem Pseudonym vorstellt.
00:00:45: Sie schreibt damals darin Hello this is John Doe Interested in data.
00:00:51: Mehr steht erst mal nicht in der Nachricht.
00:00:53: Keine Name keine Telefonnummer Und auch kein Hinweis wer sich dahinter verbirgt Nur das Angebot Daten zu übergeben.
00:01:00: Übersetzt heißt der Satz übrigens Hallo, ich bin John Doe.
00:01:03: bist du interessiert an Daten?
00:01:05: John Doee ist übrigens auch nicht der richtige Name.
00:01:07: Das ist wie wenn wir in Deutschland Max Mustermann nutzen würden.
00:01:10: Der angeschriebene Journalist damals ist Bastian Obermeier und er holt unmittelbar seinen Kollegen Frederick Obermeyer ins Boot, der auch bei der Süddeutschen Zeitung arbeitet.
00:01:19: Die beiden heißen übrigens nur zufällig beide Obermeiern mit Nachnamen.
00:01:23: die sind nicht miteinander verwandt.
00:01:25: Die Journalisten antworten der Person und es entwickelt sich ein Austausch über verschlüsselte Kommunikationswege.
00:01:31: Schnell macht der unbekannte Informant deutlich, dass seine Identität unter allen Umständen geschützt werden muss.
00:01:38: Später wird erschreiben My life is in danger Also mein Leben ist in Gefahr.
00:01:43: Zu diesem Zeitpunkt ahnt noch niemand welche Dimension diese Kontaktaufnahme annehmen wird.
00:01:48: Aus einer einzelnen Nachricht entwickelt sich innerhalb weniger Monat die größte internationale Recherche, die Journalistinnen und Journalisten jemals gemeinsam durchgeführt haben.
00:01:59: Mehr als dreihundertsebzig Reporterinnen und Reporter aus fast achtzig Ländern werden daran beteiligt sein!
00:02:05: Millionen vertraulicher Dokumente werden ausgewertet, Staats- und Regierungschefs geraten unter Druck.
00:02:11: Ermittlungen werden eingeleitet, Milliarden an Steuern nachgefordert – und weltweit werden Reformen ganz neu angestoßen.
00:02:18: Bekannt wird.
00:02:19: dieses Daten legt später unter einem Namen der um die Welt gehen wird — Die Panama Papers Kapitel eins Der geheimnisvolle Hinweisgeber.
00:02:29: Wer sich hinter dem Namen John Doe verbirgt das ist bis heute nicht bekannt.
00:02:33: Ich habe eben schon mal gesagt, es handelt sich dabei nicht um einen echten Namen sondern um ein Pseudonym.
00:02:38: Im englischsprachigen Raum wird dieser Name John Doe häufig verwendet wenn die Identität einer Person unbekannt bleiben soll.
00:02:44: das ist vergleichbar mit Max Mustermann im Deutschen und dieser Informant stellt von Anfang an klare Bedingungen.
00:02:51: er verlangt kein Geld und er sucht auch keine Öffentlichkeit.
00:02:54: seine einzige Forderung lautet seine Identität dauerhaft geheim zu halten.
00:02:59: Das ist ihm wirklich ganz besonders wichtig.
00:03:01: Warum damals ausgerechnet die Süddeutsche Zeitung ausgewählt wurde, das ist bis heute nicht ganz vollständig geklärt – vermutlich spielte ihre Erfahrung mit investigativen Recherchen ebenso eine Rolle wie ihr Ruf als unabhängiges Medium.
00:03:13: Die Redaktion entscheidet sich damals den Kontakt aufrecht zu erhalten.
00:03:17: Nach und nach beginnt der Informant Dateien zu übermitteln.
00:03:21: Am Anfang handelte es sich nur um kleinere Datenpakete aber schon bald wird deutlich dass hinter den Übertragungen weit mehr steckt als einzelne Dokumente.
00:03:31: Über Wochen und Monate wächst die Datenmenge immer weiter an.
00:03:34: Für die beiden Journalisten beginnt eine völlig neue Situation, mit jeder weiteren Datei wird klarer, dass sie Einblick in interne Unterlagen erhalten, die niemals für die Öffentlichkeit bestimmt waren.
00:03:45: Wer genau Zugang zu diesen Daten hatte wie sie kopiert wurden oder auf welchem Weg sie die Redaktion erreichten das ist bis heute nicht ganz bekannt.
00:03:52: John Doe hat ja seine Identität auch nie preis gegeben Erst im Mai, nachdem die ersten Recherchen bereits veröffentlicht worden waren.
00:04:00: Das war ungefähr zwei Jahre nach dem ersten Kontakt – da hat sich der Informant noch einmal zu Wort gemeldet.
00:04:06: In einem öffentlichen Manifest erklärte er damals aus moralischen Gründen gehandelt zu haben.
00:04:11: Er kritisierte weltweite soziale Ungleichheit, Korruption und die Möglichkeiten, Vermögen über Offshore-Konstruktionen den Zugriff von Behörden zu
00:04:20: entziehen.".
00:04:21: Gleichzeitig betonte er, niemals für einen Geheimdienst gearbeitet zu haben und aus den Daten auch keinen finanziellen Vorteil gezogen zu haben.
00:04:28: Das war ihm ganz wichtig das zu betonen!
00:04:30: Ob diese Angaben so vollständig zutreffen, dass lässt sich bis heute nicht unabhängig überprüfen – feststeht aber, dass John Doe seine Anonymität bis heute bewahrt hat.
00:04:39: Weder die beteiligten Journalistinnen oder Journalisten noch Ermittlungsbehörden haben seine Identität öffentlich gemacht.
00:04:46: Während der Kontakt also bestehen bleibt, wächst die Datenmenge unauffaltsam weiter.
00:04:50: Schon bald wird deutlich, dass es sich nicht um einige Tausend Dokumente handelt sondern um ein Datenleck von einer Größenordnung wie sie der Journalismus bis dahin noch nie erlebt hat.
00:05:00: Kapitel II Ein Datenlek unbekannten Ausmaßes.
00:05:04: Mit jeder neuen Datenübertragung wird den Journalistinnen und Journalisten in der süddeutschen Zeitung klar das Sie es mit einer Recherche zu tun haben die alle bisherigen Dimensionen sprengt.
00:05:15: Am Ende umfasst dieses Datenlenk rund elf Komma fünf Millionen Dokumente mit einer Gesamtgröße von etwa zwei Komma sechs Terabyte.
00:05:23: Um also ein bisschen an Bild davon zu bekommen, würde man alle Unterlagen ausdrucken und übereinander stapeln, entstünde ein Papierstapel von mehreren hundert Metern Höhe.
00:05:33: Die Dokumete stammen aus einem Zeitraum von fast vier Jahrzehnten, von den Siebzigerjahren bis ins Jahr Zwei-Tausendfünfzehn.
00:05:40: Sie bestehen auch nicht nur aus klassischen Textdokumenten.
00:05:43: Zum Datenbestand gehören damals E-Mails, Verträge, Ausweiskopien, Kontrauszüge, Präsentationen und interne Datenbanken Und diese Dokumente zeigen den alltäglichen Geschäftsbetrieb einer internationalen Anwaltskanzlei über viele Jahre hinweg.
00:06:01: Zunächst weiß aber noch niemand was sich tatsächlich in diesen Millionen Dateien verbirgt.
00:06:06: Zwischen unzähligen alltäglichen Dokumenten könnten sich Hinweise auf legale Geschäfte befinden oder auch Vorgänge von erheblichem öffentlichen Interesse.
00:06:15: Das lässt sich zu diesem Zeitpunkt einfach noch nicht beurteilen, dafür müsste jede Spur sorgfältig überprüft, jedes Dokument eingeordnet und jeder Zusammenhang nachvollzogen werden – und schon bald wird deutlich dass diese Aufgabe eine einzelne Redaktion unmöglich allein bewältigen kann!
00:06:32: Nicht nur die schiere Datemenge stellte eine Herausforderung dar, viele Dokumente betreffen Personen, Unternehmen und Behörden in den unterschiedlichsten Ländern.
00:06:41: Namen, Adressen und Firmen, Netzwerke tauchen auf mehreren Kontinenten auf.
00:06:46: Wer also verstehen will welche Bedeutung diese Informationen haben der braucht Kenntnisse der jeweiligen politischen wirtschaftlichen und rechtlichen Verhältnisse dieser Länder Und die Süddeutsche Zeitung steht deshalb zu diesem Zeitpunkt vor einer Entscheidung Sie könnten versuchen, die Recherche allein fortzuführen mit dem Risiko das die Auswertung Jahre dauern würde.
00:07:06: Oder sie suchen Unterstützung und machen aus einer nationalen Recherch ein internationales Projekt – und sie entscheiden sich für den zweiten Weg!
00:07:14: Damit beginnt eine Zusammenarbeit, die den investigativen Journalismus nachhaltig verändern wird.
00:07:20: Kapitel drei Die größte Recherchen der Journalismusgeschichte.
00:07:25: Der süddeutschen Zeitung wird also sehr schnell bewusst, dass sie diese Recherche nicht allein bewältigen kann.
00:07:31: Die Herausforderung besteht ja nicht nur in der Menge der Daten sondern eben das die Dokumente Hinweise auf Firmen und Personen ausnah zu allen Teilen der Welt beinhalten.
00:07:40: Wer ihre Bedeutung jetzt verstehen will, der braucht Journalistinnen und Journalisten, die die politischen wirtschaftlichen und ihr rechtlichen Gegebenheiten ihrer jeweiligen Länder kennen und deshalb fällt eine ungewöhnliche Entscheidung.
00:07:54: Consortium of Investigative Journalists, kurz ICIJ.
00:07:59: Das ist ein Netzwerk mit Sitz in Washington und das koordiniert seit vielen Jahren grenzüberschreitende Recherchen und bringt Redaktionen aus aller Welt zusammen wenn Geschichten nationale Grenzen überschreiten.
00:08:10: Und nach und nach schließen sich immer mehr Medienhäuser den Projekt an – am Ende arbeiten mehr als dreihundertsiebzig Journalistinnen und Journalisten aus fast achtzig Ländern gemeinsam an der Auswertung der Dokumente!
00:08:21: Zu den beteiligten Redaktionen gehören unter anderem die BBC in Großbritannien, Le Monde in Frankreich, The Guardian auch in Großbretanien, La Nassion in Argentinien sowie der NDR und der WDR in Deutschland.
00:08:35: Eine Zusammenarbeit in dieser Größenordnung ist im Journalismus außergewöhnlich – normalerweise konkurrieren Redaktions ja eher miteinander!
00:08:43: Wenn man eine exklusive Geschichte hat, dann gilt die ja als wertvoll und jede Redaktion möchte möglichst als Erste veröffentlichen.
00:08:50: Bei den Panama Papers entscheiden sich die Beteiligten aber bewusst für einen anderen Weg – sie teilen ihre Erkenntnisse von vornherein offen!
00:08:57: Wenn Journalistinnen und Journalisten in einem Land Hinweise auf eine Person oder ein Unternehmen finden können Kolleginnen und Kollegen in einem anderen Land prüfen ob da weitere Informationen vorliegen und auf diese Weise entsteht Schritt-für-Schritt ein internationales Gesamtbild.
00:09:12: Einzelne Dokumente, die für sich genommen vielleicht unerfällig wirken, die gewinnen oft erst im Zusammenhang mit anderen Unterlagen an Bedeutung.
00:09:20: Damit diese Zusammenarbeit aber funktioniert müssen zunächst die technischen Voraussetzungen geschaffen werden.
00:09:25: Die Millionen-Dokumente werden in eine durchsuchbare Datenbank übertragen und mit speziellen Analyseverfahren erschlossen.
00:09:33: Personennamen, Firmennamen, Adressen und weitere Informationen lassen sich so miteinander verknüpfen.
00:09:41: Datenjournalisten, IT-Spezialisten und investigative Reporter arbeiten dabei eng zusammen.
00:09:46: Doch moderne Technik reicht da allein ja nicht aus – einen Eintrag in einer Datenbank beweist zunächst erstmal nichts.
00:09:53: Jede auffällige Spur muss überprüft werden!
00:09:56: Dokumente müssen miteinander verglichen werden, Handelsregister werden ausgewertet, Gerichtsakten eingesehen und weitere Quellen hinzugezogen.
00:10:05: Erst wenn sich Informationen unabhängig bestätigen lassen und ein berechtigtes öffentliches Interesse besteht, kommen sie für eine Veröffentlichung in Frage.
00:10:14: Das sind also alles Dinge die erstmal durchgeführt werden müssen über die verschiedene Länder koordiniert werden müssen – ebenso wichtig ist die Geheimhaltung der gesamten Recherche!
00:10:23: Über viele Monate hinweg kommunizieren die beteiligten Journalistinnen und Journalisten ausschließlich über verschlüsselte Systeme.
00:10:31: Nur ein kleiner Kreis innerhalb der jeweiligen Redaktionen kennt das Projekt!
00:10:35: Der Grund dafür ist einfach, würden die Betroffenen frühzeitig von der Recherche erfahren könnten Beweise verschwinden.
00:10:42: Vermögenswerte verlagert oder Aussagen aufeinander abgestimmt werden.
00:10:46: Deshalb vereinbaren alle Beteiligten damals ihre Ergebnisse bis zu einem gemeinsamen Veröffentlichungstermin unter strengem Verschluss zu halten.
00:10:55: einer der Journalisten von der Süddeutschen, die hat später berichtet, dass sie teilweise wirklich sich in ein Büro eingesperrt haben wo auch nur diese beiden Journalisten Zutritt hatten.
00:11:04: Damit wirklich niemand an irgendwelche Informationen kommen kann, die dann nach außen geraten.
00:11:10: Monatelang prüfen die Teams Dokument für Dokument.
00:11:14: Sie verfolgen Spuren rund um den Globus und setzen nach und nach einen Puzzle aus Millionen einzelner Informationen zusammen.
00:11:21: Nachdem die ersten Dokumente ausgewertet sind, wird ein wichtiger Punkt sehr schnell klar.
00:11:26: Sie stürmen fast alle aus derselben Quelle – einer Anwaltskanzlei mit Hauptsitz in Panama.
00:11:32: Ihr Name?
00:11:33: Mossack von Seca.
00:11:35: Kapitel IV Mossak von Seka und das Offshore-System.
00:11:41: Die Kanzlei Mossak Von Sekar mit Hauptssitz in Panamat wurde in den Jürgen Moszak gegründet.
00:11:50: Ursprünglich hieß die Kanzlei Jürgen Mossack Lawfirm und später kam Ramon von Sekar dazu.
00:11:55: Und dann wurde die Kenzlei unbenannt in Mossak von Seka, aber was genau machte eine Kanzlei wie Mossak eigentlich?
00:12:03: Um das zu verstehen müssen wir erstmal einen Blick auf den Begriff Offshore werfen.
00:12:08: Das Wort bedeutet wörtlich übersetzt vor der Küste.
00:12:12: Im Finanz- und Unternehmensrecht beschreibt es Gesellschaften, die in einem anderen Staat gegründet werden als dem, indem ihre Eigentümer leben oder ihre Geschäfte hauptsächlich betreiben.
00:12:22: Solche Gesellschaften gibt es in vielen Ländern der Welt – besonders bekannt sind sogenannte Offshorefinanzzentren wie die britischen Jungferninseln, die Bahamas, Decaymen Islands, Panama oder auch andere Staaten mit günstigen steuerlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen.
00:12:38: Und diese günstigen Rahmenbedingungen, die sind der Hauptgrund dafür, wieso man sich für so eine Offshore-Gesellschaft entscheidet.
00:12:44: An dieser Stelle ist aber eine Unterscheidung ganz besonders wichtig – Eine Offshore Gesellschaft ist nicht automatisch illegal.
00:12:51: Internationale Unternehmen nutzen solche Konstruktionen häufig aus ganz legitimem Gründen.
00:12:57: Sie können damit Beteiligungen verwalten, internationale Investitionen bündeln oder vermögenswerte in verschiedenen Ländern organisieren.
00:13:06: Auch Investmentfonds oder Schifffahrtsunternehmen arbeiten teilweise mit solchen Gesellschaften.
00:13:11: Problematisch wird es jedoch dann, wenn Offshore-Strukturen dazu genutzt werden die wahren Eigentümer zu verschleiern?
00:13:17: Oder Vermögen vor Steuerbehörden, Ermittlungsbehörde oder Gläubigern zu verstecken.
00:13:22: Sie können auch eine Rolle bei Geldwäschekorruption und Steuern hinterziehung spielen.
00:13:26: Entscheidend ist also, wie so eine Gesellschaft genutzt wird.
00:13:30: Und genau an dieser Stelle kamen Kanzleien wie Mossack von Säke ins Spiel – sie gründeten im Auftrag ihrer Kundinnen und Kundengesellschaft in verschiedenen Staaten!
00:13:39: Sie kümmerten sich um die notwendigen Unterlagen und übernahm häufig auch die laufende Verwaltung.
00:13:45: Das war erstmal ein legales Geschäftsmodell und wurde weltweit von zahlreichen spezialisierten Kanzleiens- und Dienstleistern angeboten.
00:13:53: Mossack von Secker war also gar nicht die einzige Kanzlei dieser Art, aber sie gehörte zu den größten und international am besten Vernetzten.
00:14:01: In den Dokumenten taucht aber immer wieder ein Begriff auf, der für viele Menschen zunächst erst mal ungewöhnlich klingt wenn man denen das erste Mal gehört hat.
00:14:08: Das ist der Begriff einer Briefkastengesellschaft.
00:14:12: Der Name lässt erstmal vermuten dass es sich dabei um etwas Illegales handeln muss Aber das ist auch nicht automatisch der Fall.
00:14:18: Eine Briefkastengesellschaft häufig auch Mantelgesellschaft oder Shell Company genannt Ist zunächst nichts anderes als ein rechtlich eingetragenes Unternehmen dass keine nennenswerte eigene Geschäftstätigkeit ausübt.
00:14:32: Oft verfügt es über keine eigenen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter, Keine Produktionsanlagen und keine Geschäftsräume.
00:14:40: Häufig existiert nur eine registrierte Geschäftsadresse, manchmal tatsächlich auch nur ein Briefkasten.
00:14:46: Auch solche Gesellschaften können völlig legal sein.
00:14:49: Schwieriger wird es wieder wenn solche Gesellschafte gezielt eingesetzt werden um Eigentumsverhältnisse zum Beispiel zu verschleiern – das passiert leider sehr oft!
00:14:57: Und genau deshalb stehen Offshore-Finanzplätze seit vielen Jahren in der Kritik.
00:15:01: Ein Beispiel Angenommen jemand besitzt mehrere Luxusimmobilien oder mehrere große Yachten.
00:15:07: Und anstatt diese Vermögenswerte direkt auf den eigenen Namen eintragen zu lassen, gehört die Immobilie einer Gesellschaft Und die Anteile dieser zweiten Gesellschaft, die werden von einem Treuhänder gehalten.
00:15:26: Für Außenstehende wird dadurch immer schwerer nachzuvollziehen wer tatsächlich hinter diesem Vermögen steht und genau solche verschachtelten Konstruktionen finden sich immer wieder in den Unterlagen von Mossack-Vonseca.
00:15:38: Dabei muss man aber auch beachten dass das allein noch nicht bedeutet was eine Straftat vorliegt.
00:15:43: Aber verdächtig und auffällig ist dieses ganze Konstrukt dann schon, aber viele dieser Strukturen können auch rechtmäßig sein.
00:15:50: Viele der in den Dokumenten genannten Firmen wurden ganz legal gegründet und für zulässige Zwecke genutzt.
00:15:57: Die entscheidende journalistische Frage lautet deshalb nicht, wer eine Briefkastenfirma besaß sondern wofür sie eingesetzt wurde.
00:16:05: Und erst die sorgfältige Auswertung der Unterlagen zeigte in zahlreichen Fällen Hinweise auf Steuervermeidung – auf Geldwäsche, Korruption oder die Verschleierung von Vermögenswerten.
00:16:15: und genau diese Zusammenhänge machten aus einem riesigen Datenleck schließlich eine Recherche von weltweiter Bedeutung.
00:16:21: Nach Monaten intensiver Arbeit waren die beteiligten Redaktionen überzeugt, genügend Erkenntnisse sorgfältig überprüft zu haben.
00:16:29: Und jetzt sollte die Öffentlichkeit erfahren was sich hinter den Panama Papers verbarg.
00:16:38: Nach mehr als einem Jahr intensiver Recherche steht der Veröffentlichung nichts mehr im Weg.
00:16:44: Die beteiligten Redaktionen haben Millionen Dokumente ausgewertet, unzählige Informationen überprüft und ihre Ergebnisse miteinander abgestimmt.
00:16:52: Und nun soll die Geschichte zeitgleich rund um den Globus erscheinen – als Veröffentlichungstermin wird damals der dritte April-Zw.A.
00:17:00: festgelegt.
00:17:01: Die gleichzeitige Verööffentlichungen ist ein entscheidender Bestandteil des Projekts!
00:17:05: würden einzelne Medien ihre Erkenntnisse bereits Tage oder Wochen vorher veröffentlichen, könnten Betroffene vermögen zum Beispiel Verlagern, Unterlagen vernichten oder sich auf öffentliche Nachfragen vorbereiten.
00:17:16: Außerdem sollte keine Redaktion einen exklusiven Vorteil gegenüber den anderen erhalten – alle Beteiligten hatten sicher verpflichtet bis zum vereinbarten Zeitpunkt zu schweigen.
00:17:27: Am Abend des dritten April veröffentlicht schließlich zahlreiche Medienhäuser auf mehreren Kontinenten gleichzeitig ihre Recherche.
00:17:35: Zeitungen, Fernsehsender und Nachrichtenportale berichten nun nahezu zeitgleich über die Ergebnisse.
00:17:41: Und innerhalb weniger Stunden dominieren die Panama Papers weltweit die Schlagzeilen.
00:17:46: Auch in den sozialen Medien verbreiten sich Berichte rasant – der Begriff Panama Papers wird innerhalb kürzester Zeit zu einem der meist diskutierten Themen weltweit.
00:17:56: Damit ihr ein Bild davon bekommt was das für Schlagzeit waren….
00:17:59: Die Süddeutsche Zeitung berichtet damals zum Beispiel Panama PAPERS!
00:18:04: Das sind die Geheimnisse der Briefkastenfirmen.
00:18:06: BBC in Großbritannien titelt Panama Papers, Biggest League in History exposes offshore deals und The Guardian in Großbretanien betitelt the Panama Papers – The Secret of the World's Dirty Money also das Geheimnis des schmutzigen Geldes der Welt.
00:18:25: Politikerinnen und Politiker Unternehmen und Behörden sehen sich plötzlich mit Fragen konfrontiert, auf die viele zunächst keine Antworten haben.
00:18:35: Und ebenso schnell melden sich Strafverfolgungs- und Finanzbehörden zu Wort.
00:18:39: In zahlreichen Staaten kündigen sie an, die veröffentlichte Informationen auszuwerten und mögliche Verstoße gegen geltendes Recht zu untersuchen.
00:18:47: Gleichzeitig weisen viele der genannten Personen darauf hin, dass der Besitz einer Offshore-Gesellschaft allein kein Gesetzesverstoß darstellt – womit Sie ja erst mal recht haben!
00:18:55: Die beteiligten Redaktionen, die betonen deshalb von Beginn an einen wichtigen Grundsatz ihrer Recherche.
00:19:01: Nicht jede Person, deren Name in den Dokumenten auftaucht hat sich rechtswidrig verhalten.
00:19:06: Viele Offshore-Konstruktion sind legal.
00:19:09: Veröffentlicht wurden daher ausschließlich Fälle bei denen nach Einschätzung der Journalistinnen und Journalisten ein berechtigtes öffentliches Interesse bestand Mit der Veröffentlichung beginnen deshalb nicht das Ende der Recherchen sondern jetzt eben ihre sichtbare Phase.
00:19:23: Und erst jetzt erfährt die Öffentlichkeit, welche Namen sich eigentlich hinter den Millionen Dokumenten verbergen.
00:19:32: Jetzt haben wir ja schon viel über die Entstehungsgeschichte gehört und welche Art Arbeit die Redaktionen geleistet haben – aber was genau stand jetzt da drin?
00:19:41: In den Wochen nach der Veröffentlichung wird deutlich, welche politische und gesellschaftliche Sprengkraft in den Dokumentens steckt.
00:19:47: Zu den ersten großen Konsequenzen gehört der Fall des isländischen Ministerpräsidenten Gunnlaugsson.
00:19:54: Recherchen legen damals offen, dass er gemeinsam mit seiner Ehefrau in einer Offshore-Gesellschaft beteiligt war, deren Existenz er während seiner politischen Laufbahn nur unzureichend offengelegt hatte.
00:20:05: Nach massiven Protesten tritt er wenige Tage nach den Veröffentlichungen von seinem Amt zurück.
00:20:10: Auch in Pakistan lösen die Panama Papers eine politische Krise aus.
00:20:15: In den Unterlagen finden sich Hinweise auf Offshore-Gesellschaften, die mit Familienangehörigen des damaligen Premierministers Charif in Verbindung stehen.
00:20:23: Nach jahrelangen Ermittlungen entscheidet der Oberste Gerichtshof Parkestans im Jahr zehnzehntes Jahr zu entheben.
00:20:31: Große Aufmerksamkeit erhalten auch Recherchen zu einem Netzwerk von Offshore Firmen, Zwar taucht Putins eigener Name in den Dokumenten gar nicht auf, aber die Unterlagen beschreiben komplexe Finanzstrukturen über die enge Vertraute vermögenswerte in Milliardenhöhe bewegt haben sollen.
00:20:52: Der Kreml weist damals sämtliche Vorwürfe zurück.
00:20:55: Auch der damalige ukrainische Präsident Poroshenko, der gerät unter Druck – während des laufenden Konflikts mit Russland hatte er eine Offshore-Gesellschaft gegründet, was in seinem Heimatland eine Debatte über Transparenz und mögliche Interessenkonflikte auslöst.
00:21:10: Poroschenko erklärt später sämtliche gesetzlichen Vorschriften eingehalten zu haben.
00:21:15: Neben Politikerinnen und Politikern rücken aber auch bekannte Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Sport und Kultur in den Fokus.
00:21:22: Die Unterlagen enthalten Informationen über Unternehmer, vermögende Privatpersonen sowie zahlreiche Prominente –.
00:21:29: auch hier gilt aber die bloße Erwähnung in dem Panama Papers ist kein Beweis für ein rechtswidriges Verhalten!
00:21:35: Aber es ergaben sich in einzelnen Fällen Hinweise auf Steuerdelikte, auf Geldwäsche, Korruption oder andere mögliche Straftaten die in mehreren Ländern Ermittlungen nach sich zogen.
00:21:45: Darin tauchen dann Namen wie Lionel Messi, Jackie Chan und Simon Cowell Und gerade diese Vielzahl unterschiedlicher Fälle macht die Bedeutung der Panama Papers aus.
00:21:56: Die Recherche deckt nicht einen einzelnen Korruptionsskandal auf, sie machte sichtbar wie ein globales System funktionierte das von Politikerinnen und Politikern, von Unternehmern Finanzdienstleistern und wohlhabenden Privatpersonen gleichermaßen genutzt werden konnte.
00:22:11: Die Dokumente zeigen auch wie leicht sich komplexe Firmenstrukturen über verschiedene Länder hinweg errichten ließen Und wie schwierig es für Behörden oft war, die tatsächlich in Eigentümer und Geldflüsse nachzuvollziehen.
00:22:23: Genau darin lag die eigentliche Erkenntnis der Panama Papers – nicht einzelne Namen standen im Mitbruch, sondern ein internationales Finanzsystem das über Jahrzehnte weitgehend im Verborgenen gewachsen war.
00:22:38: Die Veröffentlichung der Panama Papas bleibt jetzt nicht ohne Konsequenzen.
00:22:43: In den Monaten und Jahren nach der Recherche beginnen Steuerbehörden, Staatsanwaltschaften und Finanzaufsichtsbehördien weltweit damit die veröffentlichen Informationen auszuwerten.
00:22:53: Zahlreiche Staaten leiten Ermittlungsverfahren ein oder nehmen bereits laufende Untersuchungen wieder auf.
00:22:58: Nach Angaben verschiedener Finanzbehörde konnten durch die Auswertung der Panama-Papers weltweit Steuern und Strafzahlungen in Milliardenhöhe nachgefordert werden.
00:23:08: Gleichzeitig führten die Recherchen in mehreren Ländern zu Durchsuchungen, Anklagen und Verurteilungen.
00:23:14: Wie viele Verfahren letztlich unmittelbar auf die Panama Papers zurückzuführen sind, das lässt sich nicht immer eindeutig bestimmen – weil viele Ermittlungen bereits vorher begonnen hatten oder auf weiteren Erkenntnissen beruhten.
00:23:26: Auch politisch haben die Enthüllungen weitreichende Folgen.
00:23:30: Regierungen geraten unter Druck, Maßnahmen gegen Steuerhinterziehung Geldwäsche und die Verschleierung von Vermögenswerten zu verschärfen.
00:23:36: Internationale Organisation wie die OECD und die Europäische Union intensivieren ihre Bemühungen den Informationsaustausch zwischen Steuerbehörden auszubauen und mehr Transparenz über die tatsächlichen Eigentümer von Unternehmen zu schaffen.
00:23:51: In vielen Staaten entstehen oder werden sogenannte Transparenzregister erweitert.
00:23:57: Diese Register sollen offenlegen, welche Personen letztlich hinter Unternehmen oder Stiftungen stehen – die sogenannten wirtschaftlichen Berechtigten.
00:24:06: Ziel davon ist, die Nutzung verschachtelter Firmenkonstruktionen zur Verschleierung von Vermögenswerten zu erschweren.
00:24:12: Auch Banken und andere Finanzdienstleister verschärfen ihre internen Kontrollen Und gleichzeitig geraten Vermittler von Aufshoregesellschaften stärker in den Fokus der Aufsichtsbehörden.
00:24:22: Aber die Panama Papers verändern nicht nur Gesetze und Kontrollen, sie verändern auch den investigativen Journalismus.
00:24:29: Die Recherche zeigt ja dass sich internationale Finanzstrukturen oft nur verstehen lassen wenn Journalistinnen über Ländergrenzen hinweg zusammenarbeiten.
00:24:38: Die enge Kooperation zwischen diesen hunderten Redaktionen wird zum Vorbild für weitere internationalere Recherche projekte.
00:24:47: Die Panama Papers haben das Offshore-System dadurch aber nicht abgeschafft, aber sie haben es sichtbar gemacht und dadurch haben Sie eine ganz wichtige Wirkung erzielt.
00:24:56: Zum ersten Mal konnte die Öffentlichkeit nachvollziehen wie eng Politik, Wirtschaft, Banken, Anwaltskanzleien und Finanzdienstleister in einem weltweiten Netzwerk miteinander verbunden sein konnten.
00:25:07: Kapitel Acht.
00:25:09: Warum uns die Panama Papers bis heute etwas angehen?
00:25:13: Als die Panama Papers im Frühjahr, zwei Jahrzehnte, veröffentlicht wurden da haben sich viele Menschen erstmal gefragt ob dieses Thema ihren eigenen Alltag überhaupt betrifft.
00:25:22: was geht um Briefkastenfirmen Offshore Finanzplätze?
00:25:25: das wirkt alles soweit weg.
00:25:27: ja wenn es um Vermögen in Millionen und Milliardenhöhe geht von irgendwelchen reichen Leuten was geht mich das am ersten Schritt an?
00:25:35: Aber genau darin liegt eine der wichtigsten Erkenntnisse dieser Recherche.
00:25:39: Steuern finanzieren Schulen, Straßen, Krankenhäuser, Polizei oder den öffentlichen Nahverkehr.
00:25:47: Werden Vermögen oder Gewinne gezielt so verschoben dass sie sich dem Zugriff von Steuerbehörden entziehen und nur eingeschränkt besteuert werden dann fehlen den Staaten diese Einnahmen mit denen genau diese Aufgaben finanziert werden würden.
00:26:00: Auch zeigt der Fall, wie schwierig es für Behörden geworden ist, Finanzströme in einer globalisierten Welt nachzuvollziehen.
00:26:07: Kapital lässt sich innerhalb weniger Strukturen über Ländergrenze bewegen.
00:26:11: Unternehmen können in einem Staat gegründet werden von einem zweiten verwaltet und von Personen aus einem dritten Staat kontrolliert werden.
00:26:19: Solche Konstruktionen sind nicht grundsätzlich rechtswidrig – das hatten wir ja schon mal gesagt – sie machen aber deutlich, wie komplex das internationale Finanzsystem inzwischen geworden
00:26:27: ist.".
00:26:28: Und die Panama Papers machen deshalb deutlich, dass Transparenz ein ganz wichtiger Bestandteil funktionierender Demokratien ist.
00:26:36: Aber für mich der allerwichtigste Punkt was diese Recherche gezeigt hat, ist die Rolle des unabhängigen Journalismus in einer demokratischen Gesellschaft.
00:26:45: Der spielt nämlich eine immens große Rolle und wir haben ja schon darüber gesprochen das bis heute niemand weiß.
00:26:51: wer John Doe wirklich Und ob diese Person jemals ihre Identität preisgeben wird, ist auch ungewiss.
00:26:58: Es ist aber so dass diese Person immer deutlich gemacht hat ich glaube das mein Leben in Gefahr ist.
00:27:03: wenn diese Daten öffentlich werden dann habe ich mir so viele Feinde gemacht dass sich auf gar keinen Fall möchte dass jemand weiß wo die Daten herkommen.
00:27:11: vielleicht bleibt dieser person also für immer anonym.
00:27:14: Jürgen Mostack und Ramon von Seca sind aber nicht anonym das wissen wir ja bereits Und nach den Enthüllungen ist ihre Kanzlei quasi untergegangen.
00:27:24: Mossack hat stets bestritten, dass er irgendetwas Illegales getan hat.
00:27:29: Er hat argumentiert seine Kanzrei habe lediglich legale Firmen gegründet und könne nicht für das Verhalten ihrer Kunden verantwortlich gemacht werden.
00:27:37: Zwei-tausendsehnt wurde er in Panama vorübergehend festgenommen und gegen Kaution wieder freigelassen.
00:27:43: Gegen ihn liefen mehrere Ermittlungsverfahren, unter anderem in Panama und Deutschland.
00:27:49: Deutsche Behörden erließen zwei-taussendzwanzig zudem einen internationalen Haftbefehl wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung und der Bildung einer kriminellen Vereinigung.
00:27:58: Panama aber liefert eigene Staatsbürger grundsätzlich nicht aus – deshalb blieb Mossak im Land wo er auch heute noch ist.
00:28:07: Der Ramon von Sekar, der war nicht nur Anwalt sondern auch ein erfolgreicher Schriftsteller und zeitweise politischer Berater des panamaischen Präsidenten.
00:28:15: Auch er beteuerte bis zuletzt seine Unschuld und bezeichnete die Panama Papers als Unfährenangriff auf seine Kanzlei.
00:28:23: Er wurde ebenfalls im Mai im Jahr zwei Tausendzehn festgenommen und gegen Caution freigelassen.
00:28:27: Und im Mai ist in den Jahren seither noch während laufender Gerichtsverfahren.
00:28:35: Und was aus der Kanzlei wurde, das habe ich ja eben schon mal angerissen.
00:28:38: Nach massiven Reputationsschäden, Klagen und dem Verlust der meisten Kunden stellte die Kanzlei im März den Geschäftsbetrieb entgültig ein.
00:28:49: Beide Gründer wurden allerdings im Haupferfahren freigesprochen.
00:28:55: Das Gericht sei die Beweislage als nicht ausreichend an!
00:28:59: In anderen Ländern, darunter auch Deutschland bestehen weitere Ermittlungen und Haftbefehle.
00:29:05: Aber da diese zwei Personen und eine davon ist ja jetzt schon verstorben in Panama ansässig sind, ist da kein Rankommen für den Moment.
00:29:13: Und damit sind wir am Ende unserer Folge angekommen!
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00:29:20: Besucht uns auch gerne auf unserem Instagram-Account und verpasst auch unsere nächste Folge nicht, die wird wieder sehr spannend.
00:29:25: Ich freue mich schon auf Euch bis zum nächsten Mal.
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