15. Der Große Brand von London 1666
Shownotes
Im September 1666 bricht in einer kleinen Bäckerei in London ein Feuer aus. Was zunächst harmlos wirkt, entwickelt sich innerhalb weniger Stunden zu einer der verheerendsten Katastrophen der europäischen Stadtgeschichte.
Vier Tage lang wüten die Flammen, zerstören große Teile Londons, vernichten Tausende Häuser, Kirchen und öffentliche Gebäude – darunter auch die alte St.-Pauls-Kathedrale. Zehntausende Menschen verlieren ihr Zuhause.
In dieser Folge schauen wir uns an, wie es zu dem Großen Brand von London kam, warum das Feuer außer Kontrolle geriet und wie die Katastrophe die Stadt für immer veränderte. Wir sprechen über die damaligen Lebensbedingungen, über Panik, Gerüchte und Schuldzuweisungen – und darüber, welche Lehren aus dem Brand gezogen wurden.
Link zum Monument
https://en.wikipedia.org/wiki/Monument_to_the_Great_Fire_of_London
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Transkript anzeigen
00:00:00: Wissenshelden – der Podcast der spannendes Wissen einfach und verständlich erklärt.
00:00:06: Sorgfältig recherchiert, um in jeder Folge ein neues Thema zu mitdenken!
00:00:10: Hey ihr Lieben und willkommen zurück bei Wissenzelden, eurem Podcast für spannende Themen aus dem Weltgeschehen und echtes Wissen das euch weiterbringt.
00:00:18: In unserer heutigen Folge reisen wir viele Jahre zurück in die Geschichte von England, genau genommen von London.
00:00:24: ins Jahr London.
00:00:27: kennt ihr vielleicht?
00:00:27: Das ist eine moderne Weltmetropole mit Millionen Einwohnern, mit vielen Hochhäusern aus Glas und Stahl.
00:00:34: Und einem internationalen Leben!
00:00:36: Die Stadt liegt an der Thamese – das ist ein Fluss, der ein bisschen des Herztes stattbildet.
00:00:41: Die britische Monarchie existiert weiterhin.
00:00:44: Heute ist Charles III.
00:00:45: König und gehört mit Orten wie dem Buckingham Palace immer noch sichtbar zum Stadtbild.
00:00:49: Aber in die Zeit, wo wir ja heute reisen, gab es den Buckingam Palace z.B.
00:00:55: Und auch sonst ist London heute ganz anders als im Jahr sixteenhundertsechzig.
00:01:00: Da verwüstet ein großer Brand nämlich die ganze Stadt, aber viele Straßen der alten City folgen heute immer noch dem Grundriss der Stadt von damals.
00:01:09: Die Stadt wurde nämlich nach dem großen Brand ganz neu wieder aufgebaut.
00:01:13: Stellt euch mal vor es ist tief in der Nacht Anfang September.
00:01:17: sechzehnhundert sechsundsechszig.
00:01:19: ihr seid in London in einer Stadt voller Enger, Krummergassen mit schiefen Holzhäusern die nur durch Kerzen nicht erleuchtet wurden und dem Duft nach Rauch und Brot aus den vielen Backstuben.
00:01:30: Gerade als die Stadt schläft blitzt plötzlich eine Flamme auf Eine winzige Flampe, die innerhalb weniger Stunden zu einem unkontrollierbaren Feuer wird und London in ein Meer aus Glut verwandelt.
00:01:42: Genau, wir reisen heute zurück in das Jahr sixteenhundertsechzig und schauen uns den großen Brand von London an.
00:01:48: Eine Katastrophe die die ganze Stadt komplett verändert hat!
00:01:51: Bevor das Feuer ausbrach war London schon eine der größten und geschäftigsten Städte Europas – ein dichtes Labyrinth aus engen Gassen- und Fachwerkhäusern und überfüllten Märkten entlang der Thamese.
00:02:02: Aber die Stadt sah ganz anders aus als heute.
00:02:04: Die Straßen waren eng und manchmal so schmal dass sich zwei Menschen kaum begegnen konnten ohne dass sie sich berühren mussten.
00:02:11: Die Häuser ragen in die Gassen, hinein und oft bestanden sie fast vollständig aus Holz.
00:02:16: Und auf jedem Dach lag Strom!
00:02:18: Es war zwar gemütlich aber es war auch brandgefährlich im wahrsten Sinne des Wortes.
00:02:23: Die Menschen kochten heizten und beleuchteten ihre Wohnungen mit offenem Feuer und Kerzen und weil die Häuser so dicht an dicht standen konnte sich ein Brand blitzschnell ausbreiten.
00:02:33: Das worüber wir heute sprechen war also leider ein bisschen vorprogrammiert aus heutiger Sicht.
00:02:38: Nur ein Jahr vorher hatte in London eine verheerende Pest getobt.
00:02:42: Sechsundhundertfünfundsechzig war die große Pest ausgebrochen und etwa hunderttausend Menschen waren daran gestorben.
00:02:48: Die Stadt war also schon ein bisschen angeschlagen, die Menschen waren mental geschwächt und immer noch voller Angst.
00:02:53: aber niemand hätte gedacht das schon sobald die nächste Katastrophe bevorstand.
00:02:58: Wir springen in die Nacht vom ersten auf den zweiten September, sechzehntnach, sechsundsechzig.
00:03:03: In einer kleinen Bäckerei in der Pudding Lane am Rande der Cityauflandin arbeitet Thomas Fariner.
00:03:10: Die Bäckerei gehört ihm und er ist damit Teil der staatlichen Lebensmittelversorgung.
00:03:14: Er backt nämlich immer wieder große Mengen Brot für öffentliche Auftraggeber Darunter auch die königliche Flotte.
00:03:20: An diesem Abend ist er mit seiner Arbeit fertig Und möchte nach oben ins Obergeschoss schlafen gehen.
00:03:25: Die Bäckerei liegt im Erdgeschoss und die Familie wohnt oben drüber, im selben Haus wie das damals in vielen Handwerksbetrieben üblich war.
00:03:32: Als er seine Arbeit an dem Abend beendet, gelimmt im Ofen noch die Gelut – es war damals nicht ungewöhnlich Feuer über Nacht in Haushalten oder Werkstätten weitergelimmen zu lassen weil man dadurch am nächsten Morgen schneller kochen und backen konnte.
00:03:45: Aufgrund von Tagebüchern und späteren Berichten und auch historischen Untersuchungen lassen sich die Abläufe in dieser Nacht ganz gut rekonstruieren, auch wenn einzelne Details nicht zu hundert Prozent sicher sind.
00:03:56: Gegen Mitternacht springt vermutlich ein Funke auf einen Korb mit Brennmaterial oder auf die Holzstruktur des Hauses.
00:04:03: Das Feuer breitet sich unbemerkt innerhalb der Backstube aus.
00:04:06: Kurz darauf brennt auch die Holzdecke und Funken schlagen aus den unteren Fenstern.
00:04:11: Schon bald erreicht er Rauch die Schlafräume im Obergeschoss.
00:04:14: Die Familie wird rechtzeitig wach und rettet sich vermutlich über eine Leiter oder aus einem Fenster ins Freie.
00:04:20: Es gibt Überlieferungen, nach denen die Dienstmark der Familie nicht mehr rechtzeitig entkommen konnte und in den Flammen umkommt – sie gilt damit als vermutetes erstes Todesopfer des Feuers.
00:04:30: Zeitgleich fällt er Raucht den Anwohnern in der Pudding Lane auf.
00:04:34: Sie schlagen sofort Alarm und versuchen Hilfe zu rufen!
00:04:36: Zuallererst versuchen die Nachbarn das Feuer selbst zu löschen.
00:04:39: Sie schlagen auf die Flammen ein, werfen Wasser drüber und versuchen die Glut auf irgendeine Weise unter Kontrolle zu bekommen – aber der Wind bläst stark und trägt die Funken trotzdem auf die Nachbarhäuser.
00:04:50: In dieser Situation wird der Bürgermeister Sir Thomas Bloodworth gerufen denn er soll entscheiden wie weiter vorgegangen werden soll….
00:04:58: Aber er unterschätzt das Ausmaß des Feuers schwer!
00:05:01: Er meint dass es sich nur um einen kleinen Brand handelt den man schon in den Griff bekommt.
00:05:06: Aber der Wind blisst stark und trägt die Funken auf die Nachbarhäuser weiter.
00:05:10: Mehrere Gebäude werden gleichzeitig entzündet und die Bewohner bilden Eimerketten, holen Wasser aus Brunnen und bringen es zu den brennenden Häusern.
00:05:18: Manche schleppen sogar Wasser von der Temse herbei!
00:05:20: Es gibt den ersten Vorschlag einer radikalen Maßnahme das man Häuser vorsorglich niederreist um Lücken zwischen den Gebäuden zu schaffen.
00:05:28: Das soll bewirken dass die Funken nicht mehr so einfach überspringen können weil der Abstand zwischen den Häuseren dadurch eben dann zu groß ist.
00:05:35: aber der Bürgermeister zögert und möchte diese Entscheidung nicht treffen.
00:05:39: Er befürchtet hohe Kosten und die politischen Konsequenzen.
00:05:43: Wenn er gesunde Häuser abreißen lässt, die noch gar nicht brennen, dann könnte ihn später jede betroffene Familie verklagen – ohne klare Genehmigung des Königs würde er möglicherweise selbst für die Schäden haften müssen!
00:05:53: Und diese Angst hält ihn davon ab, die entscheidenden Abrisse rechtzeitig zu
00:05:57: erlauben.".
00:05:58: Irgendwann treffen auch die sogenannten Gemeinde-Wachtmeister ein, die in Notfällen für Ordnung und Schutz zuständig sind.
00:06:04: Sie erkennen schnell dass die Flammen auf die gesamte Straße überspringen werden und schlagen ebenfalls vor die Häuser direkt neben den brennenden Häusern abzureißen um eben diese Lücke zu schaffen.
00:06:14: Doch weil auch die Hauseigentümer dagegen protestieren und der Bürgermeister weiterhin zögert bleibt die Entscheidung erstmal aus Und die wertvollen ersten Stunden verstreichen.
00:06:24: Kurz darauf brennt die ganze Straße.
00:06:26: Gegen ein Uhr nachts läuten die Glockenalarm, aber die Menschen wissen nicht mehr was sie tun sollen.
00:06:30: Es gibt damals noch keine echte Feuerwehr und keine moderne
00:06:33: Löschfahrzeuge.".
00:06:34: Die Hilfsversuche beschränken sich weiterhin auf Eimer, Wasser aus dem Brunnen oder der Thämse und die Hoffnung das Feuer so zu besiegen.
00:06:42: Und jetzt erst versucht man Häuser mit Äxten- und Feuerhacken und anderen schweren Werkzeugen einzureißen um eben jene Lücke zwischen den Gebäuden zu schaffen die das Feuer aufhalten sollen aber vergeblich!
00:06:52: Der Wind ist inzwischen zu stark, die Flammen zu heftig und die Funken fliegen weiter blitzschnell von Haus zur Haus.
00:07:00: Der starke Wind hat die Flamme schon soweit getragen, dass weitere Straßen brennen und die Nacht, die eigentlich der Ruhe und der Vorbereitung auf einen neuen Tag dienen sollte, wird zur Geburtstunde einer der größten Stadtkatastrophen des siebzehnten Jahrhunderts.
00:07:13: Das Feuer wütet insgesamt vier Tage und vier Nächte lang.
00:07:17: Der Wind treibt die Flammen immer weiter, und Häuser um Häuser fallen in sich zusammen.
00:07:21: Ganze Viertel verschwinden innerhalb weniger Stunden – selbst die große St-Pause Cathedral also die Kathedrale von London, die damals zwar schon teilweise aus Stein gebaut war wird nun von Flammen zerstört!
00:07:32: Die Kathedrale hat ein Holzdach, welches komplett Feuer fing und auch die Bleiplatten, die in der Kathedraille verbaut waren, schmolzen sogar.
00:07:39: Insgesamt brannten über dreizehntausend Häuser und siebenundachtzig Kirchen nieder.
00:07:43: Ein Drittel von London verwandelt sich in Asche.
00:07:46: Die Menschen versuchen damals verzweifelt ihr Leben zu retten – sie versuchen Möbel wertvolles Hab- und Gut im Kisten und Tiere aus den Häusern zu
00:07:54: schleppen.".
00:07:55: Sie schleppen alles zu Themse und verladen alles auf Boote, um zumindest das Wichtigste in Sicherheit zu bringen.
00:08:01: Über der Stadt liegt dichter Rauch – Der Tag wird dadurch quasi zur Nacht Und die Hitze ist so stark dass selbst die Steine glühen!
00:08:08: Ein Mann namens Samuel Peppys, der als Beamter für den König arbeitet hält damals alles an seinem Tagebuch fest.
00:08:14: Danke ihm wissen wir heute wie es sich angefühlt hat dieses Inferno mitzuerleben.
00:08:19: Er berichtet später dass er sogar sein Parmesan Käse im Garten vergraben hat weil er Angst hatte alles zu verlieren Und selbst wohlhabende Bürger wussten plötzlich nicht mehr, was sie retten sollten und was sie zurücklassen mussten.
00:08:30: Peppys schreibt in sein Tagebuch folgendes Ich sah das Feuer am Ende der Stadt brennen aber da es weit weg entfernt schien legte ich mich wieder schlafen.
00:08:38: Das war zum Beginn des Feuers.
00:08:40: Später fährt Peppies mit seinem Boot etwas näher an das Feuer heran um sich ein genaueres Bild davon zu machen.
00:08:46: Daraufhin schrieb er Überall Menschen, die ihre Sachen fortschaften und nicht wussten wohin sie gehen sollten.
00:08:58: Menschen trugen ihre Sachen in Boote oder warfen sie einfach in den Fluss Aber warum brannte London so schnell?
00:09:04: Das Feuer konnte sich surrasend ausbreiten weil fast alles brennbar war.
00:09:09: Die Häuser bestanden aus Holz, die Dächer aus Teer und Stroh.
00:09:12: Und die Straßen waren eng wie schmale Gänge in einem Labyrinth zum Beispiel.
00:09:16: Die Berichte unter anderem von Samuel Peppy und moderne Forschung sind sich einig, dass damals eine starke Ostwindwete der Funken weiter schleuderte.
00:09:24: Am stärksten war der Wind am zweiten und dritten Brandtag, und am vierten Tag ließ der Wind dann deutlich nach.
00:09:29: Und das war auch der Zeitpunkt an dem das Feuer endlich gestoppt werden konnte.
00:09:33: Dazu kommt es dass es noch keine moderne Feuerwerk gab die mit Löschfahrzeugen oder Wasserschläuchen hätte anrücken können.
00:09:39: Es gab nur Menschen die einmal in langen Reihen weiter reichten und der Bürgermeister Sir Thomas Bloodworth hat die Lage leider unterschätzt.
00:09:46: Aber auch nach dem Feuer kommt die Stadt nicht so schnell zur Ruhe.
00:09:49: Die Anwohner möchten wissen wer Schuld an dem Feuer war.
00:09:52: Sie sind auf der Suche nach einem Sündenbock Und viele Beschuldigungen sind leider sehr willkürlich und sie beschuldigten zum Beispiel Katholiken oder Ausländer, besonders Franzosen- oder Niederländer.
00:10:02: Das lag daran dass England in der Zeit immer mal wieder im Krieg mit anderen Ländern war und Misstrauen gegen die Menschen aus diesen Ländern in der Luft lag.
00:10:10: Schließlich gestand ein französischer Urmacher namens Robert Hubert, dass er das Feuer gelegt habe.
00:10:15: Doch das Geständnis war widersprüchlich und es machte die Information die Runde, daß das Gestände entweder er zwungen worden oder nach Aufmerksamkeit suchte.
00:10:23: Das lässt sich leider nicht mehr so genau nachvollziehen und zusätzlich stellte sich später heraus, dass Hubert gar nicht in London gewesen war als das Feuer ausbrach aber er wurde trotzdem dafür hingerichtet.
00:10:33: Letztendlich gehen Forscher davon aus, dass das Feuer, wie ich am Anfang der Folge schon geschildert hatte, aus der nicht vollständig gelöschten Ofenglut der Bäckerei in Zusammenhang mit den vielen brennbaren Materialen im Haus und denen an dem Abend starken Winden für den Brand verantwortlich ist.
00:10:47: Erst nach vier Tagen ließ der Wind dann schließlich nach und die Menschen konnten endlich Teile der Stadt abreißen um das Feuer mit diesen Lücken, die ich ja oben schon mal angemerkt hatte zu stoppen.
00:10:58: Besonders um den Tower auf Landen gelang es eine Schneise zu schlagen.
00:11:02: Nach vier Tagen war das Feuer dann gelöscht, allerdings nicht nur wegen der Schleisen sondern eben auch im Zusammenhang damit dass der Wind stark nachgelassen hatte.
00:11:11: Das Feuer hatte also keine Nahrung mehr gefunden.
00:11:14: Am Ende stand ein Tausende ohne Zuhause da.
00:11:17: Offiziell starben nur sechs Menschen aber die meisten Historiker glauben dass es vielmehr Opfer gab.
00:11:23: Etliche verbrannten vermutlich in den Flammen und konnten nie identifiziert werden.
00:11:28: Trotz allem, was passiert war, musste es ja nun aber weitergehen.
00:11:32: Der König versprach seinen Bürgern das London neu aufgebaut wird und dieses Mal schöner, sicherer und moderner.
00:11:37: Der Wiederaufbau dauerte allerdings viele Jahre – der Architekt Sir Christopher Wren wurde beauftragt die Stadt Neu zu gestalten.
00:11:45: Er entwarf unter anderem die neue St Pauls Cathedral, die heute noch steht und eines der bekanntesten Wahrzeichen Londons ist!
00:11:51: Die Neustadt sah aber anders aus.
00:11:53: Die Straßen wurden breiter, die Häuser durften nur noch aus Stein gebaut werden und Brandmauern wurden verpflichtet.
00:12:00: Das sind Mauern, die zwischen den Häusern gebaut werden mussten und auch die bestanden aus Stein.
00:12:05: Oft waren sie sogar höher als die Häuse selbst Und das war eine Schutzmaßnahme dagegen dass ich das Feuer wie in dem heute beschriebenen Brand durch Funken so schnell ausbreiten konnte.
00:12:14: Es wurden auch die ersten Feuerversicherungen erfunden, eine neue Idee um sich gegen solche Katastrophen finanziell zu schützen.
00:12:21: Und kurz darauf entstanden die ersten richtigen Feuerwehren mit ausgebildeten Männern und Geräten.
00:12:26: Ein Denkmal erinnert bis heute an das Unglück des Monument to the Great Fire of London.
00:12:31: Das steht genau da wo die Bäckerei von Thomas Ferner einst stand.
00:12:34: es soll an das Feuer erinnern und daran wie schnell aus einem kleinen Funken eine ganze Stadt in Flammen stehen kann.
00:12:40: Tja, der große Brand von London war eine Katastrophe.
00:12:43: Keine Frage aber wir haben ja gerade gelernt dass es auch ein Wendepunkt war denn so konnte die heute so moderne Stadt ganz neu aufgebaut werden.
00:12:51: Die Menschen haben damals gelernt wie wichtig Sicherheit im Städtebau ist und das hat man von da natürlich auch berücksichtigt.
00:12:57: Es sind neue Gesetze entstanden, es sind ganz neue Ideen entstanden Und aus der Asche ist ein London entstanden das viel besser vorbereitet auf die Zukunft war.
00:13:06: Ich finde, das sieht man auch heute noch in der Stadt.
00:13:08: Vielleicht seid ihr ja schon mal da gewesen und wenn nicht dann solltet ihr das auf jeden Fall mal in eure Reisepläne mitaufnehmen.
00:13:14: Und wenn ihr da seid, dann schaut euch das Monument mal an.
00:13:16: Das steht wirklich mitten in der City und ist ziemlich imposant und schickt uns gerne ein Foto davon!
00:13:20: Ich habe euch aber auch den Link zur Wikipedia-Seite mit einem Foto des Monuments in die Show Notes gelegt.
00:13:25: Da könnt ihr euch das gerne mal ansehen Und damit sind wir auch schon am Ende unserer Folge angekommen.
00:13:30: Das war's für heute bei Wissenshelden, schön dass ihr dabei wart.
00:13:33: danke fürs zuhören und wir hauen uns beim nächsten Mal!
00:13:35: Ich freu mich auf euch bis dahin.
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